Termine

Stadt.unter.Strom. Kongress für eine sozial-ökologische Stadtentwicklung in Düsseldorf am 03. März 2012 10:00
Im Hinblick auf das Ziel einer an Nachhaltigkeit und ökologischer Lebensqualität orientierten Stadt gilt es große Herausforderungen zu bewältigen. Eine ökologische Gestaltung der Stadtpolitik sollte zugleich die sozialen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen, die in dieser Stadt wohnen und arbeiten mit einbeziehen und verbessern. Somit gilt es, die Fragen nach Ökologie, Solidarität und Repräsentation als eine gemeinsame Aufgabe zu verstehen und neu zu beantworten.

Der Kongress versteht sich als ein Forum für alle im Raum Düsseldorf zu diesem Thema bestehenden Initiativen, Vereinigungen, Bewegungen und engagierten Einzelpersonen. Die Schwerpunkte des Kongress-Programms liegen auf dem Austausch von Informationen und Standpunkten aller TeilnehmerInnen, sowie einer breiten Diskussion und Erarbeitung von neuen Ansätzen und Perspektiven für eine sozial-ökologische Entwicklung und Umgestaltung der Stadt Düsseldorf.

www.stadt-unter-strom.de
Ort: zakk, Fichtenstr 40, Düsseldorf


Streckenaktionstag gegen Castortransporte in NRW am 25. Februar 2012
152 Atommüllbehälter sollen quer durch NRW von Jülich nach Ahaus transportiert werden. Am Streckenaktionstag zeigt der Widerstand, was die Regierung zu erwarten hat, wenn es zu den Transporten kommen sollte. see red! Linke Initiative Düsseldorf ruft zur Beteiligung auf! Konkret Informationen folgen, allgemeine bereits jetzt unter www.kein-castor-nach-ahaus.de





Europäische Aktionskonferenz in Frankfurt am 24. Februar 2012 19:30
Den Wind der globalen Proteste im Rücken wird es im Mai eine Vielzahl von Aktionen zentral in Frankfurt geben, dazu wird europaweit mobilisiert: Lasst uns das Finanzviertel blockieren wie die Occupistas in Oakland den Hafen.  Ziel ist es, mit gleichermaßen massenhaften wie entschiedenen Aktionen ein unübersehbares Zeichen der Solidarität zu setzen. Gemeinsam, entschlossen, solidarisch, erfolgreich!

Was wann wie wo stattfindet, wird auf der Europäischen Aktionskonferenz in Frankfurt am Main vom 24. bis 26. Februar 2012 entschieden. Kommt mit dahin! Hier die Einladung.



Archiv

Dresden. Naziaufmarsch verhindern am 18. Februar 2012
Wenn Naziaufmasch am 13. oder 18. Februar 2012, dann Blockade. Von Düsseldorf aus fahren Busse nach Dresden am 18. Februar.
Ort: Dresden


Sammelabschiebung nach Serbien, Belgrad am 14. Februar 2012 08:00
Di. 14.02. 2012 ab Düsseldorf-Flughafen

PROTEST:
Düsseldorf Flughafen 14.2.2012
8:00 h Gate “F” zwischen Feuerwehr und Tor 36 (gegenüber Parkhaus 7) – Solidarität mit den Flüchtlingen
10:00h Terminal B, Abflughalle – lautstarke Demonstration – Die eiskalte Ruhe brechen!
Ort: Flughafen Düsseldorf, Gate "F"

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Dresden. Naziaufmarsch verhindern am 13. Februar 2012
Wenn Naziaufmasch am 13. oder 18. Februar 2012, dann Blockade. Von Düsseldorf aus fahren Busse nach Dresden am 18. Februar.
Ort: Dresden


!! Sammelabschiebung in den Kosovo am 07. Februar 2012 08:00
Eiskalte Abschiebung

Trotz Wintererlass in NRW (bedingter Abschiebestop in der kalten Jahreszeit) werden weiterhin Sammelabschiebungen in den Kosovo durchgeführt. Der nächste Flug geht am 07.02.12 von Düsseldorf, organisiert von FRONTEX, mit Zwischenstopp in Wien. Betroffen sind auch 10 Personen aus NRW.

Ab 8.00 Uhr werden die Flüchtlinge zum Rollfeld Gate D(?) gebracht. Neben der Feuerwache des Flughafens (zwischen Terminal A und Tor 36) – gegenüber Parkhaus 7.

Um 10h wird es eine Demo im Terminal B, Abflughalle, Flughafen Düsseldorf geben.

Wie bei den letzten Sammelabschiebungen werden auch diesmal wieder Medienvertreter_innen und Aktivist_innen vor Ort sein.

Mit Lärm, Transparenten und Flyern wollen wir im Flughafen auf die zeitgleich stattfindende Abschiebung aufmerksam machen.
Wir wollen unsere Präsenz zeigen, im Flughafen sichtbar machen, was sie so gerne unbemerkt an einem abgeschiedenen Gate abwickeln würden: Die massenweise Abschiebung von Menschen, die Verschleppung von Mitbürger_innen gegen ihren
Willen, die im wahrsten Sinne des Wortes eiskalten Abschiebungen – ihre oft tödliche Abschiebemaschinerie.

Kommt eigenverantwortlich, denkt euch was aus und zeigt dem Flughafen und der Abschiebemaschine, was ihr von all dem haltet. Kommt mit Lärm und Transparenten, mit kreativen Ideen oder einfach nur so. Der Flughafen ist groß und sie hätten gerne ihre Ruhe, die sollen sie aber nicht bekommen.

Sand ins Getriebe der Abschiebemaschine!
Abschiebeflugzeuge auf den Schrotthaufen!
Jede_r hat das Recht zu bleiben und zu leben wo es ihr gefällt!
Gegen den kapitalistischen und rassistischen Normalzustand!

Kontakt zur Vernetzung gegen Abschiebung Flughafen Düsseldorf: abschiebestop [ätt] riseup [punkt] net
Ort: Flughafen Düsseldorf


Antifa-Demo in Velbert am 04. Februar 2012 14:00
Im kommenden Februar jährt sich zum 17.  Mal der Todestag Horst Pulters – am Sonntag, den 05.02.1995, wurde der damals 65-jährige Obdachlose im Velberter Herminghauspark von sieben Neonazis zunächst als »Penner« und »Scheißjude« verhöhnt, zusammengeschlagen und später getötet. Im dritten Jahr in Folge gedenkt die Antifa Velbert diesem Opfer rechter Gewalt und sozialer Ausgrenzung.

Mehr Infos unter antifavelbert.blogsport.de
Ort: Willy-Brandt-Platz, Velbert


Landesweite Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen 2012 in Nordrhein-Westfalen am 28. Januar 2012 10:00
Arbeitsgruppen
a Dresden und anderswo
b Kinder des Widerstandes
c Demokratische Alternativen im Stadtteil
d Bündnisse eingehen – vernetzen
e Die Gewalt der Neonazis/Faschisten
f Militarisierung der Gesellschaft
g Sündenböcke – Kriminelle – EU-Bürger?
Ort: Fachhochschule Dortmund/FB Design. Max-Ophüls-Platz 2, Dortmund


Ziviler Ungehorsam und kollektiver Regelverstoss am 27. Januar 2012 12:00
Internationaler Kongress in Dresden
UNGEHORSAM! DISOBEDIENCE! - EINLADUNG ZUM KONGRESS
Aktionen des zivilen Ungehorsams haben weltweit Konjunktur: in Kairo, Madrid, Athen, New York, Frankfurt ... überall gehen Menschen auf die Straße. Die Zelte und Platzbesetzungen, die Blockaden und Flashmobs zeigen unmissverständlich, dass eine neue globale Generation von Ungehorsamen, Empörten und Wutbürger_innen entstanden ist. Gegen Prekarisierung, Perspektivlosigkeit und erstarrte Autoritäten entsteht die Forderung nach direkter Demokratie und Partizipation an politischen Entscheidungen.

Gegen die Untätigkeit der Landesregierung ist es in Dresden seit 2010 gelungen durch Massenblockaden den alljährlichen "Trauermarsch" von Neonazis zu verhindern. In Stuttgart führte ein in der Bevölkerung umstrittenes Bahnbauvorhaben tausende Menschen zusammen. Last but not least wird im Wendland seit 30 Jahren ziviler Ungehorsam geprobt, gegen die Errichtung eines Atommüllendlagers in Gorleben.

Trotz der unterschiedlichen zugrundeliegenden lokalen und politischen Konflikte, aus denen heraus Akte des zivilen Ungehorsams entstehen, eint diese Proteste doch eines: Die bewusste kollektive Regelübertretung von Vielen im Sinne eines Wunsches nach politischer Veränderung und dem Recht auf demokratischen Meinungsstreit und Mitbestimmung.

Auf dem Kongress in der TU Dresden wollen wir -- pünktlich zum Jahrestag der Tahrir-Platzbesetzung in Kairo und, mit Blick auf den Dresdener Nazi-Aufmarsch, zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus -- auf insgesamt fünf Podien, in zahlreichen Vorträgen, Workshops und World-Cafes Möglichkeiten zum internationalen Austausch und zur Vernetzung bieten.
Zudem wird es viel Platz für kontroverse Debatten und Diskussionen zu Geschichte, Theorie und Perspektiven Zivilen Ungehorsams geben.

Wir werden diskutieren, wie kollektive Regelübertritte bei Gipfelmobilisierungen, antirassistischen und queerfeministischen Aktionen, antifaschistischen Aktionen, bei Umweltpolitik und sozialen Protesten Anwendung finden.
Wir werden uns -- insbesondere am Beispiel von Dresden -- auch mit den politischen Gegenstrategien von Konservativen in Justiz und Politik beschäftigen.
Referent_innen aus über zehn Ländern werden von ihren Erfahrungen bei der Parlamentsbesetzung von Wisconsin, den Protesten auf dem Tahrir Platz, den Anti-Nazi-Protesten in Dresden oder Occupy Wall Street und vielen weiteren Aktionen berichten.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!
Ort: Technische Universität , Dresden

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Wer bezahlte Adolf Hitler? am 26. Januar 2012 17:30
Mahnwache und Kundgebung anlässlich des 80. Jahrestages der Rede Adolf Hitlers im Industrieclub in Düsseldorf.



Mahnwache und Kundgebung anlässlich des 80. Jahrestages der Rede Adolf Hitlers im Industrieclub in Düsseldorf.
Ort: Düsseldorfer Industrieclub, Elberfelder Straße 6


Rechtspopulismus in Skandinavien – Rückblick und Bestandsaufnahme sechs Monate nach dem Massenmord in Norwegen am 25. Januar 2012 19:30
Die Brutalität und Kaltblütigkeit, mit der das Attentat in Norwegen im Juli 2011 durchgeführt wurde, hat in der ganzen Welt für Aufsehen gesorgt. Daß der Attentäter norwegischer Abstammung ist, hat die klassischen Erklärungsmuster für Terrorismus zudem völlig auf den Kopf gestellt, nutzlos gemacht und viele neue Fragen aufgeworfen. Bei der Suche nach Motiven und Ursachen geriet zunehmend der sich in Europa immer mehr ausbreitende Rechtspopulismus in den Fokus der Betrachtung. Der Vortrag geht mit Schwerpunkt auf Norwegen und Dänemark auf die Entwicklungen des Rechtspopulismus in den skandinavischen Ländern ein.

Hat der Rechtspopulismus eine (Mit-)Schuld an dem Massaker in Norwegen?

Eingegangen wird auch auf länderspezifische Unterschiede und darauf, wie in den rechtspopulistischen Parteien auf den Anschlag reagiert und welche Konsequenzen gezogen wurden. Last but noch least stellt sich auch die Frage, wieso rechtspopulistische Parteien in den skandinavischen Ländern deutlich erfolgreicher sind als in Deutschland.

Der Referent, Torben Johannsen, ist Auslandskorrespondent für Skandinavien des Antifaschistischen Infoblattes (aib) und lebt in Dänemark. Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.

INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
Ort: Linkes Zentrum [hinterhof], Corneliusstr 108, Düsseldorf


IM GEHEIMEN ZU DIENSTEN ODER ABGEKLÄRT AUFGEKLÄRT? am 23. Januar 2012 20:00
Die nur durch Zufall aufgedeckte Mordserie der Neonazibande um Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe hat die deutsche Öffentlichkeit Ende letzten Jahres erschreckt und aufgerüttelt.
Angesichts der teilweise durch beschämende Ignoranz verursachten Fahndungspannen von Ermittlungsbehörden und der Verwicklung einiger Mitarbeiter des Verfassungsschutzes in die Neonaziszene, forderte der Berliner Politikbetrieb lückenloser Aufklärung der Hintergründe der neonazistischen Anschläge. Außerdem sollen eine Neubewertung des rechtsextremistischen Gefährdungspotentials und eine Umstrukturierung des Verfassungsschutzes erfolgen.
Am 22.11.2011 entschuldigte sich der Bundestag bei den Angehörigen der Opfer und kam überein „alle demokratischen Gruppen zu stärken, die sich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus engagieren.“
Gut zwei Monate nach den Ereignissen möchten wir mit Politikern und Experten klären, was von den guten Absichten auf dem Höhepunkt der Empörungswelle geblieben ist und ob sie zu einer Neuausrichtung des staatlichen Handelns bezüglich des tatsächlichen rechtsextremen Gefährdungspotentials geführt hat.
Außerdem möchten wir der Frage nachgehen auf welche Weise man das durch den unsensiblen Umgang mit den Betroffenen ins Wanken geratene Verhältnis zwischen Staat und migrantischen Communities auf eine neue Vertrauensbasis stellen kann.

Mit dabei sind:
Nihat Öztürk,IGM, Monika Düker, Grüne-Vorsitzende NRW- Innenausschuss, Thomas Pfeifer oder Thomas Gumke, IM (angefragt), Prof. Dr. Fabian Virchow, FH Düsseldorf, N.N. (CDU-MdL), N.N. (LKA-Beamter oder Polizei)

Moderation: NN
Eintritt: frei
Veranstalter: Düsseldorf Appell und Heinrich Böll Stiftung in Kooperation mit zakk



"KEIN 10. OPFER!"? am 16. Januar 2012 20:00
Über "Nationalsozialistischer Untergrund", Rechtsterror und die Rolle des Staates.

Mit ReferentInnen des apabiz e.V. (Berlin)

Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf, Antirassistisches Bildungsforum Rheinland, AG INPUT In Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus der FH Düsseldorf & zakk

Ort: zakk, Fichtenstr. 40, Düsseldorf


Die im Dunkeln sieht man nicht! am 08. Dezember 2011 19:00
Im Ballungsraum 50 Kilometer rund um Düsseldorf leben ca. 100.000 „papierlose“ Flüchtlinge. Wer über keine legalen Aufenthaltspapiere verfügt, ist ständig von der Abschiebung bedroht. Die Betroffenen befinden in einem rechtlosen Status, ausgeschlossen von der gesellschaftlichen Teilhabe. Jede Situation, die dazu führen könnte, die eigene Identität preisgeben zu müssen, kann eine Verhaftung und Abschiebung zur Folge haben. Wer sich in einer solchen Lage befindet, versucht unsichtbar zu bleiben. Ein nicht oder zuwenig gezahlter Lohn kann nicht eingefordert werden; wer krank wird, vermeidet den Arztbesuch aus berechtigter Angst vor einer Entdeckung durch die Behörden. Menschen, die sich in Deutschland ohne gültige Papiere aufhalten, fallen durch alle sozialen Netze und haben kein Zugangsrecht zur Gesundheitsversorgung.

Bei der Veranstaltung werden die Referent_innen anhand eigener Erfahrungsberichte Einblicke in die schwierige Lebensrealität illegalisierter Flüchtlinge in Düsseldorf geben. Welche Möglichkeiten es gibt, Betroffene in sozialen und juristischen Fragen zu unterstützen und ihnen eine medizinische Versorgung zu ermöglichen wird am Beispiel der Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative Stay! und der Flüchtlingsberatung aufgezeigt. In diesem Rahmen werden auch die Kampagne "Keine Schwangerschaft ist illegal" und die zentrale Forderung nach einem anonymen Krankenschein für Papierlose präsentiert.

Referent_innen:
Simone Froschauer, examinierte Krankenschwester und Studentin der sozialen Arbeit, Mitbegründerin von Medinetz Düsseldorf, das medizinischeVersorgungsnetzwerk für papierlose Flüchtlinge
Oliver Ongaro, Sozialarbeiter beim Straßenmagazin fiftyfifty, Vorstand und Mitbegründer von STAY!
Lin N., ehemalige papierlose Flüchtlingsfrau aus Vietnam (oder ggf. ein anderer ehemals betroffener Flüchtling)

Veranstaltung von KuPo e.V. in Kooperation mit stay!, see red! Linke Initiative Düsseldorf (organisiert in der Interventionistischen Linken) und Kneipenabend. Gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
Ort: Linkes Zentrum [hinterhof], Corneliusstr. 108, Düsseldorf


Proteste gegen die Afghanistankonferenz "Petersberg II" am 03. Dezember 2011
3.12. | 11:30 Kaiserplatz | Internationalistischer Block auf der Demo gegen Petersberg II
4.12. | Antikriegskonferenz
5.12. | Protestaktionen gegen die Afghanistankonferenz
Ort: Bonn


Queer-feministische Kapitalismuskritik am 26. November 2011 13:00
Workshops und Diskussion mit Friederike Habermann, Tove Soiland und Heinz-Jürgen Voß

In drei Workshops mit anschließender Diskussion möchten wir den
aktuellen Problemen neoliberalen Wirtschaftens auf den Grund gehen und
u.a. fragen: Welche Probleme werden durch kapitalistisches Handeln
aufgeworfen? Inwieweit werden Geschlechterstereotype reproduziert? Wie
können wir gesamtgesellschaftlich bestehenden Ungleichheiten begegnen?

Mit Hilfe (queer-) feministischer Ideen möchten wir Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, die effektiv und nachhaltig soziale Veränderungen bewirken können. Vor allem sollen bestehende Theorien auf ihre Praxistauglichkeit hin geprüft werden.

Das Linke Zentrum ist nicht rollstuhlgerecht: Es müssen 3 Stufen überwunden werden - die Veranstalter_innen unterstützen!

Referent_innen und Inhalt der Workshops

Friederike Habermann

Kapitalismus und Sexismus sind – wie auch Rassismus und jedes andere Herrschaftsverhältnis – über unsere Identitäten miteinander verwoben, denn uns gibt es nur als Menschen mit bestimmtem Geschlecht, Stellung im ökonomischen System etc. Diese Zuweisungen sind historisch entstanden im Ringen um Hegemonie – denn jedes Herrschaftsverhältnis muss eine eigene, zur Hegemonie strebende Identität(skategorie) konstruieren gegenüber den nicht hieran Beteiligten (sonst ließe sich diese auf Privilegien beruhende Trennung weder denken noch durchführen). Umgekehrt lässt sich Emanzipation nur denken, wenn Menschen nicht mehr gemäß solchen Zuordnungen unterliegen.
Das bedeutet aber nicht, so zu tun, als sei dies schon erreicht: Solange Menschen als Frauen unterdrückt werden, macht es Sinn, diese Kategorie in einem strategischen Sinn zu verwenden. Wo der Kampf um die Emanzipation von beispielsweise weißen Mittelklassefrauen in Gefahr steht, neue Hegemonien auszuprägen – zum Beispiel bei der Verschiebung von der Zuständigkeit für Reproduktionsarbeiten auf migrantisierte Menschen – müssen auch hier diese Kategorien benennbar sein. Dabei ist es ebenso ein Irrglaube, diese Verhältnisse seien durch individuelles Handeln völlig überwindbar, wie, das persönliche Handeln als ´von Strukturen bestimmt´ für irrelevant zu erklären. Wir können uns mit unseren – geschlechtlichen oder ökonomischen – Identitäten desidentifizieren und nach ´dissidenten Praktiken´ suchen, müssen dabei aber auch den uns prägenden und von uns reproduzierten materiellen Kontext queeren.

Tove Soiland

Der Workshop beleuchtet kritisch den Übergang von Feminismus zu queer und frage nach den theoretischen Hintergründen, Absichten und realen Wirkungen dieser Verschiebung. In meinem Einleitungsreferat werde ich die These vertreten, dass die gegenwärtigen neoliberalen Restrukturierungen die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern massiv verschärften wird, dass diese Ungleichheit jedoch nicht mehr über Geschlechterstereotypen vermittelt wird, sondern paradoxerweise über die De-thematisierung von Geschlecht. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die die queer-Theorie leitende Annahme eines normativen Zwangs zur Heterosexualität tatsächlich der adäquate Zugang zum Verständnis der gegenwärtigen Umbrüche in den Geschlechterverhältnissen ist. Oder ist es nicht umgekehrt so, dass das queere Anliegen einer Pluralisierung geschlechtlicher Positionen mit seiner Vorstellung von der Verhandelbarkeit des eigenen ,genders' in eine ungewollte Passfähigkeit zu den Erfordernissen postfordistischer Produktion geraten ist. Die queere Kritik am Feminismus, so die zur Diskussion gestellte These, verhindert die Artikulation eines feministischen Kollektivs und entnennt so die Anliegen von Frauen und ihre nach wie vor bestehende kollektive Betroffenheitslage.


Heinz-Jürgen Voß

„Geschlecht“ als Kategorie zeigte sich historisch produktiv für kapitalistische Produktionsweise: 1) Die weiblich geprägten gesellschaftlichen Bereiche konnten „entwertet“ werden – und wurden nicht Bestandteil von Erwerbsarbeit. 2) Löhne konnten zwischen den Geschlechtern unterschiedlich gestaltet werden – die Lohndifferenz wurde über Argumente (vermeintlicher) „natürlicher Differenz“ als gerecht hingestellt. 3) In „Krisenzeiten“ konnten Frauen mit der Ideologie „Frauen an den Herd“ aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden. 4) Gleichzeitig bildeten und bilden Geschlecht und Sexualität – zunehmend – Ziele kapitalistischer Produktion.
Mit Zusammenbruch sozialistischer Staatlichkeit seit Ende der 1980er Jahre sind wesentliche Unterstützungsstrukturen für die Ausarbeitung kapitalismuskritischer Positionen verloren gegangen – auch in der BRD. Das hatte und hat auch Auswirkungen für feministische Kapitalismuskritik. Hieraus gilt es Auswege zu entwickeln – und dabei inhaltlich auch der Aktualisierung (Vervielfältigung und Individualisierung) von Lebensweisen, als auch der Flexibilisierung (und Individualisierung) von kapitalistischen Produktionsverhältnissen Rechnung zu tragen. Diese machen neue kapitalismuskritische Antworten möglich und erforderlich und stehen diesen keineswegs im Wege.
Ausgehend von einer Analyse von Geschlecht und kapitalistischer Produktionsweise und der derzeitigen Aktualisierung von Lebensweisen und kapitalistischen Produktionsverhältnissen werden Ansätze für queer-feministische Kapitalismuskritik diskutiert.

RLS NRW in Kooperation mit kom!ma – Verein für Frauenkommunikation in Düsseldorf, dem Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf, see red! – Linke Initiative Düsseldorf [Antifa KOK/Interventionistische Linke], den Frauenreferaten der FH und der Uni Düsseldorf
Ort: Linkes Zentrum "Hinterhof", Corneliusstraße 108, Düsseldorf


Castor Schottern letzte Infos am 22. November 2011 20:00
Castor schottern!
Atomkraft bleibt gefährlich.

Nur noch wenige Tage und der Castor soll wieder rollen.

Gemeinsam mit vielen anderen Menschen fahren wir ins Wendland, um den Castor zum Stoppen zu bringen. Für alle, die mitfahren wollen, gibt es heute die letzten Informationen über Anreise, Aktionen, Verhalten gegenüber der Polizei, Rechtshilfe usw. Anschließend bieten wir ein Training an, wie Polizeiketten durchflossen bzw. umgangen werden können. Auf ins Wendland!

19.00 Uhr Einlaß, 20.00 Uhr Beginn
Ort: Linkes Zentrum "Hinterhof", Corneliusstraße 108, Düsseldorf


Mobi-Veranstaltung Proteste gegen die Afghanistankonferenz "Petersberg II" am 15. November 2011 19:30
Am 5. Dezember 2011 findet die Afghanistankonferenz “Petersberg II” in Bonn statt. Vor 10 Jahren wurde auf der Petersberger Konferenz der Regimewechsel in Afghanistan beschlossen, wenige Tage bevor die UN das ISAF-Mandat beschloss. Nun kommen die kriegsführenden Nationen erneut zusammen um über die Zukunft von Afghanistan, über Krieg und Besatzung zu beraten.

Gemeinsam mit Gruppen und Initiativen aus der Friedens- und Antikriegsbewegung ruft die Interventionistische Linke (iL) zu Protesten auf:

3.12. | 11:30 Kaiserplatz | Internationalistischer Block auf der Demo gegen Petersberg II
4.12. | Antikriegskonferenz
5.12. | Protestaktionen gegen die Afghanistankonferenz

Kommt zu unserer Mobi-Veranstaltung und erfahrt mehr über die Hintergründe zum Afghanistankrieg, zu 10 Jahre “Krieg gegen den Terror” und unsere Positionen für eine antimilitaristische und internationalistische Linke. Ihr bekommt von uns auch die letzte Infos zu den Protesten und vor allem zu unserem Internationalistischen Block auf der Demo am 3. Dezember.

Der Propaganda von Frieden, Demokratie und Stabilität im Rahmen der Afghanistankonferenz werden wir unsere radikale Kritik an Kapitalismus, Imperialismus und Krieg entgegensetzen. KOMMT NACH BONN!
Ort: Linkes Zentrum "Hinterhof", Corneliusstraße 108, Düsseldorf

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Castor Schottern Auftakt Infoveranstaltung am 07. November 2011 20:00
Atomkraft bleibt gefährlich!
Castor schottern

Es ist wieder soweit, Ende November soll der Castor mit Atommüll von Frankreich nach Gorleben rollen.

Auch nach der Katastrophe von Fukushima sollen die modernen AKWs bis ins nächste Jahrzehnt in Betrieb bleiben und Atommüll produzieren. Ein Endlager gibt es nicht, schon gar nicht ein sicheres, siehe Asse und Morsleben.

Wir sind der Meinung, dass es weiterhin richtig und notwendig ist die Transporte zu stoppen, den Castor zu schottern. Wieder werden viele Menschen mit verschiedenen Aktionen die Fahrt des Castors aufhalten bzw. stören. Wir rufen dazu auf die Schienen unbefahrbar zu machen, zu schottern. Kommt mit ins Wendland!

Auf der Veranstaltungen gibt es Informationen über die Situation im Wendland und die verschiedenen Aktivitäten der Anti-Atombewegung dort. Ein Schwerpunkt wird die Vorstellung der Kampagne Castor Schottern sein.

19.00 Uhr Cafe offen, 20.00 Uhr Beginn
Ort: Linkes Zentrum [hinterhof], Corneliusstr. 108, Düsseldorf


Aktion Freifahrt in NRW am 05. November 2011 13:00
Die Initiativen im Bereich des VRR fahren gemeinsam nach Duisburg und führen die Aktion Freifahrt im ganzen VRR-Gebiet ein. Abfahrt in Düsseldorf vom HBF.

Am 5.11.2011 um 13.07 Uhr Düsseldorf HBF Gleis 14 (S1) und 14.00 Uhr Duisburg Hbf

Treffpunkt für Düsseldorf: 12:30 Bahnhofsvorplatz
Ort: Düsseldorf / VRR

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70. Jahrestag der Deportation von 6.000 Juden und Jüdinnen vom Bahnhof Düsseldorf-Derendorf in den Tod am 27. Oktober 2011 17:00
Im Jahr 1941 wurden vom Bahnhof Düsseldorf-Derendorf nach bisher vorliegenden Kenntnissen mindestens 6.000 Juden und Jüdinnen aus dem Rheinland in den Tod geschickt. Die Gedenktafel an der Rather Straße, die an dieses Kapitalverbrechen erinnerte, wurde mit der Kommerzialisierung des ehemaligen Reichsbahngeländes entfernt. Die VVN-BdA lädt ein zur Gedenkkundgebung an der Rather Straße gegenüber der Einmündung Spichernstraße, Haltestelle Schlachthof der Linie 704.




Antifaschistische Vorabenddemo am 02.09.2011 in Dortmund-Dorstfeld am 02. September 2011 19:00
Gemeinsam gegen Faschismus, Imperialismus und Krieg!

Be­reits im Fe­bru­ar die­sen Jah­res mel­de­ten An­ti­mi­li­ta­ris­tIn­nen​ für Frei­tag, den 2. Sep­tem­ber 2011 eine De­mons­tra­ti­on quer durch Dort­mund-Dorst­feld an, um einen Tag vor dem an­ge­kün­dig­ten Neo­na­zi­auf­marsch den dort woh­nen­den Na­zi­ka­dern ent­ge­gen­zu­tre­ten. Heute am 13.07.2011 fand ein Ko­ope­ra­ti­ons­ge­spräch​ mit der Po­li­zei Dort­mund statt. Wir gehen zum jet­zi­gen Zeit­punkt davon aus, daß un­se­re Route ak­zep­tiert ist und be­gin­nen ab so­fort mit der Mo­bi­li­sie­rung für für die an­ti­fa­schis­ti­sche und an­ti­mi­li­ta­ris­ti­sche​ Vor­a­bend­de­mons­tra­ti­​on.
Wir rufen alle Men­schen, die sich gegen alte und neue Nazis en­ga­gie­ren wol­len und die den Pro­test gegen die ak­tu­el­le deut­sche Kriegs­po­li­tik auf die Stra­ßen tra­gen wol­len, dazu auf, mit uns laut­stark und ent­schlos­sen durch Dort­mund-Dorst­feld zu de­mons­trie­ren.

Frei­tag, 2.9.2011 | 19 Uhr | Dort­mund-ZOB (di­rekt am Haupt­bahn­hof)

Auf­ruf zur De­mons­tra­ti­on gegen Fa­schis­mus, Im­pe­ria­lis­mus und Krieg!

„Die Ver­nich­tung des Na­zis­mus mit sei­nen Wur­zeln ist un­se­re Lo­sung. Der Auf­bau einer neuen Welt des Frie­dens und der Frei­heit ist unser Ziel.“
Schwur der Häft­lin­ge des KZ Bu­chen­wald

Wie schon in den letz­ten Jah­ren seit 2005 mo­bi­li­sie­ren Neo­na­zis bun­des­weit an­läss­lich des An­ti­kriegs­ta­ges zu einem Auf­marsch am 3. Sep­tem­ber 2011 nach Dort­mund. Dass es ihnen dabei kei­nes­wegs um eine ge­ne­rel­le Ab­leh­nung aller Krie­ge geht, wird schon an ihrer Pa­ro­le „Nie wie­der Krieg – nach un­se­rem Sieg“ deut­lich. Zwei Tage nach dem An­ti­kriegs­tag, der an den Über­fall der fa­schis­ti­schen Wehr­macht auf Polen am 01. Sep­tem­ber 1939 und den Be­ginn des 2. Welt­kriegs er­in­nert, wol­len sie den Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und die von ihm ge­führ­ten Krie­ge re­la­ti­vie­ren.
Der Wi­der­spruch zwi­schen der ge­gen­wär­ti­gen Rhe­to­rik der Neo­na­zis und ihren tat­säch­li­chen po­li­ti­schen Über­zeu­gun­gen und Hand­lun­gen ist of­fen­sicht­lich, den­noch hal­ten wir es für un­be­dingt not­wen­dig, in die Pro­tes­te gegen den Na­zi­auf­marsch eine ei­ge­ne deut­li­che Po­si­ti­on gegen Krieg und Im­pe­ria­lis­mus zu tra­gen. Denn so­wohl im bür­ger­li­chen Spek­trum als auch in­ner­halb von Tei­len der rea­len oder ver­meint­li­chen Lin­ken ist eine ein­deu­ti­ge Ab­leh­nung von Krie­gen kei­nes­wegs selbst­ver­ständ­lich.

Seit der Be­tei­li­gung der Bun­des­wehr am Ko­so­vo­krieg 1999 unter der „rot-grü­nen“ Bun­des­re­gie­rung er­le­ben wir nicht nur eine neue Phase mi­li­tä­ri­scher In­ter­ven­tio­nen der BRD, son­dern damit ver­bun­den den stän­di­gen Ver­such, diese Kriegs­ein­sät­ze po­li­tisch zu le­gi­ti­mie­ren. 1999 recht­fer­tig­te der da­ma­li­ge grüne Au­ßen­mi­nis­ter Jo­seph Fi­scher den Ein­satz im Ko­so­vo mit dem Hin­weis, ein neues Ausch­witz ver­hin­dern zu müs­sen. 2011 ver­glich sein grü­ner Par­tei­freund Da­ni­el Cohn-Ben­dit die von Gad­da­fis Trup­pen zeit­wei­se be­la­ger­te Re­bel­len­hoch­burg Ben­gasi mit dem War­schau­er Ghet­to. Mit sol­chen re­la­ti­vie­ren­den Ver­glei­chen und mög­lichst dras­ti­schen Schil­de­run­gen tat­säch­li­cher oder er­fun­de­ner Ver­bre­chen sol­len die ei­ge­nen Kriegs­ein­sät­ze zu hu­ma­ni­tä­rer Hilfe um­ge­deu­tet wer­den. Wir hal­ten dem ent­ge­gen: Es gibt keine hu­ma­nen Krie­ge! Den Men­schen, die welt­weit von Krieg und Un­ter­drü­ckung be­trof­fen sind, wird durch Bom­ben und Be­sat­zung nicht ge­hol­fen, die Lage der Zi­vil­be­völ­ke­rung bei­spiels­wei­se in Af­gha­nis­tan hat sich seit 2001 nicht ver­bes­sert, son­dern ver­schlech­tert.

Und wir wis­sen auch, dass diese Krie­ge nicht aus hu­ma­ni­tä­ren Mo­ti­ven ge­führt wer­den. Hin­ter ihnen ste­hen geo­stra­te­gi­sche In­ter­es­sen, die Si­che­rung von Han­dels­we­gen, die Er­schlie­ßung von Res­sour­cen oder bünd­nis­po­li­ti­sche Er­wä­gun­gen im Hin­blick auf die NATO bzw. die sich her­aus­bil­den­den mi­li­tä­ri­schen Struk­tu­ren der EU – in­klu­si­ve des Macht­kamp­fes im Rah­men der im­pe­ria­lis­ti­schen Kon­kur­renz. In Er­man­ge­lung einer star­ken an­ti­mi­li­ta­ris­ti­sche​n Op­po­si­ti­on gegen die Kriegs­ein­sät­ze wird das auch zu­neh­mend offen zu­ge­ge­ben. So er­klär­te der deut­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te​r Tho­mas de Maizière wirt­schaft­li­che In­ter­es­sen, wie freie Han­dels­we­ge und den Zu­gang zu Res­sour­cen, zum Ziel künf­ti­ger Bun­des­wehr­ein­sät­ze. Ge­ra­de für die öko­no­misch stark ex­port­ori­en­tier­te BRD ist die Er­schlie­ßung und Si­che­rung von Ab­satz­märk­ten zen­tral für die wei­te­re wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung. Eine Kri­tik an Krie­gen ist also ohne eine Kri­tik am Ka­pi­ta­lis­mus und am Im­pe­ria­lis­mus un­voll­stän­dig. Sie kann ent­schei­den­de Mo­ti­ve der Kriegs­po­li­tik nicht ana­ly­sie­ren und läuft Ge­fahr, auf der mo­ra­li­schen Ebene der Aus­ein­an­der­set­zung mit Kriegs­be­für­wor­tern wie Fi­scher oder Cohn-Ben­dit zu blei­ben.

Für uns ist klar, dass wir nicht zu­letzt im Kon­text des An­ti­kriegs­ta­ges jeg­li­ches Be­für­wor­ten von im­pe­ria­lis­ti­schen Krie­gen nicht dul­den wer­den, un­ab­hän­gig davon mit wel­chen Mit­teln ver­sucht wird sie zu le­gi­ti­mie­ren und un­ab­hän­gig davon ob sie sich auf die BRD oder an­de­re krieg­füh­ren­de Staa­ten be­zieht. Aus der Eta­blie­rung von an­ti­mi­li­ta­ris­ti­sche​n Po­si­tio­nen in der Lin­ken und der ge­sam­ten Ge­sell­schaft gilt es einen brei­ten Wi­der­stand gegen Im­pe­ria­lis­mus und Mi­li­ta­ris­mus zu ent­wi­ckeln – hier und welt­weit!

Be­tei­ligt euch an den Blo­cka­den von „Dort­mund stellt sich quer“ gegen den Na­zi­auf­marsch am Sams­tag 3.9.2011.

Vor­a­bend-De­mo am Frei­tag, 2.9.2011 nach Dort­mund-Dorst­feld
Be­ginn: 19 Uhr, Dort­mund-ZOB (di­rekt am HBF)
Ort: Dort­mund-ZOB (di­rekt am HBF)

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2. Aktionstag der Kampagne "Tatort Kurdistan" am 01. September 2011 18:00

Rüstungsexporte weltweit stoppen

Die Kampagne TATORT Kurdistan möchte mit ihrem 2. bundesweiten Aktionstag ein Zeichen gegen Rüstungsexporte und die damit einhergehenden Menschenrechtsverletzungen​ setzen. Die weltweit führenden Rüstungskonzerne konnten laut Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) ihren Umsatz 2009 um weitere 8% auf 296 Mrd Euro steigern. In den vergangenen fünf Jahren haben deutsche Firmen ihre Rüstungsexporte fast verdoppelt, die Türkei ist dabei mit 15,2 % weiterhin der wichtigster Abnehmer für die BRD. Deutsche Konzerne profitieren vom Boom im Rüstungsbereich: Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann (KMW), ThyssenKrupp, Diehl, MTU oder Heckler & Koch.

Die Bundesregierung schreckt nicht davor zurück, Waffenexporte an Staaten zu genehmigen, in denen interne Gewaltkonflikte herrschen und Menschenrechte systematisch durch die Staatspolitik verletzt werden. Die Türkei ist dabei nur ein Beispiel von vielen.

Beim Aktionstag soll dargestellt werden, wie und wo deutsche Waffen bei der Verletzung von Menschenrechten, bei Kriegsverbrechen und bei der Zerstörung von Landschaften in Kurdistan eingesetzt werden. Dabei ist zu erwähnen, dass die Zahl der politischen Inhaftierten in Kurdistan und der Türkei seit Ende der 90er Jahre ihren höchsten Stand erreicht hat, dass Ende 2010 der Einsatz von chemischen Waffen durch das türkische Militär gegen kurdische Guerillas auch in den deutschen Medien und im Bundestag thematisiert wurde und dass das systematische Abbrennen von Wälder in Kurdistan weiter zunimmt.

Die BRD und ihre Vorgängerstaaten sind seit mehr als hundert Jahren einer der wichtigsten Unterstützer des türkischen bzw. osmanischen Staates bei der Repression und Vernichtung von Oppositionellen. So wird nach wie vor einer der dunkelsten Kapiteln, nämlich die deutsche Beteiligung und Verantwortung am Genozid an bis zu 1,5 Mio. ArmenerInnen im Jahre 1915 kaum thematisiert. Banken, Waffenindustrie, Armee und Politiker aus Deutschland waren damals im Weltkrieg die wichtigsten Unterstützer des osmanischen Staates. Ohne ihr Mitwissen und Unterstützung wäre dieses Verbrechen gegen die Menschheit in diesem Umfang nicht zu verwirklichen gewesen.
In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich diese unrühmliche Zusammenarbeit immer mehr gegen die für ihre Freiheit kämpfenden KurdInnen gerichtet; in diesem Rahmen werden auch die politisch aktiven KurdInnen in der BRD kriminalisiert. Bundeskanzlerin Merkel versprach der Türkei noch im Frühjahr 2010 die Lieferung von 56 Leopard II Panzern. Es steht außer Zweifel, dass diese auch gegen die Zivilbevölkerung in Kurdistan eingesetzt werden.

Wir möchten darüber hinaus auch einen Bezug zu den aktuellen Aufständen breiter Massen in den mehrheitlich arabischen Staaten herstellen. Hierbei möchten wir darauf aufmerksam machen, dass in Irakisch-Kurdistan ebenfalls täglich gegen die feudal-korrupte Regionalregierung der beiden herrschenden Parteien KDP und PUK protestiert wird. Deutsche Unternehmer kommen mit ihnen seit kurzem wieder gut ins Geschäft. So werden Treffen in der BRD organisiert, um die Investitionen deutscher Unternehmen in Irakisch-Kurdistan voranzutreiben. Dies wird aktiv von der deutschen Regierung, auch mit Besuchen Irakisch-Kurdistans, unterstützt. Die deutsche Presse verschweigt den Aspekt der Proteste.

Die Kampagne TATORT Kurdistan wird daher am 1. September 2011 zum zweiten Mal einen bundesweiten Aktionstag organisieren, um diese Machenschaften der deutschen Regierung und deutscher Unternehmen aufzuzeigen, zu kritisieren und zu behindern. Alle interessierten Einzelpersonen und Gruppen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Ein bundesweites Vernetzungstreffen findet statt am Sonntag, den 26.6. von 12-17 Uhr im Unabhängigen Jugendzentrum (UJZ) KORN, Kornstraße 28-30, 30167 Hannover (U-Bahnhaltestelle Kopernikustrasse)

Kontakt: tatort_kurdistan@aktivix.o​rg
Ort: Bundesweit

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Mobi-Veranstaltung "Dortmund stellt sich quer!" am 24. August 2011 18:30
Mobilisierungsveranstaltun​g mit Infos zum Blockadekonzept sowie Blockadetraining

Zum mittlerweile siebten Mal in Folge planen Neonazis anlässlich des Antikriegstages einen Marsch durch Dortmund: Für den 3. September mobilisieren sie zum so genannten “Nationalen Antikriegstag”. Nachdem im Februar diesen Jahres der Naziaufmarsch in Dresden durch antifaschistische Blockaden erfolgreich verhindert werden konnte, gilt der “Nationale Antikriegstag” als einer der wichtigsten Aufmärsche der deutschen Neonazi-Szene.
Dortmund hat sich in den letzten Jahren zu einer Hochburg der extrem Rechten entwickelt. Naziangriffe auf zahlreiche Menschen sowie Anschläge auf Privatwohnungen, alternative Kneipen, Buchläden und Parteibüros sind mittlerweile traurige Gewohnheit.
Polizei, Justiz und offizielle Politik verharmlosen das Problem seit Jahren und tragen somit eine Mitverant­wortung. So wurden zum Beispiel in der Vergangenheit von Neofaschisten begangene Sachbeschädigungen nicht als rechte Gewalt klassifiziert, selbst wenn am Tatort eindeutige Symbole hinterlassen wurden.
Das Bündnis “Dortmund stellt sich quer” wird sich nicht auf eventuelle Verbots-Verkündungen verlassen, sondern organisiert – gemeinsam mit anderen Aktivist_innen – Blockaden, die den Aufmarsch der “Autonomen Nationalisten” am 3. September ver­hindern sollen.
Ort: Linkes Zentrum "Hinterhof" Corneliusstraße 108 Düsseldorf


Tanzdemo: Reclaim your city – Die Verhältnisse zum Tanzen bringen! am 20. August 2011 18:00
Bald ist es vorbei mit der Ruhe in unserem beschaulichem Düsseldorf.: Am 20. August rocken wir die Straßen, drehen die Regler hoch, werden laut und bringen die Zustände in unserer Stadt zum Tanzen!

Denn an diesem Abend nehmen wir uns das was uns sowieso gehört, und was uns immer weiter streitig gemacht wird: Das Recht auf unsere Stadt!

Denn wir haben und nehmen uns das Recht: Selbst zu bestimmen wie und wo wir wohnen; Überall zu sein ohne zu konsumieren und dafür vertrieben, überwacht oder schikaniert zu werden; Unabhängige Kunst und Kultur zu etablieren ohne kommerziell verwertbar zu sein; Entsprechend unseren Interessen und Fähigkeiten zu leben und zu arbeiten...

Luxusloft oder Schließfach mit Wohnklo

Doch all dies wird uns zunehmend schwerer gemacht. Ein-Eurojobs und Niedriglöhne, Zwangsumzüge und Behördenwillkür, Obdachlosigkeit und Gentrifizierung sind auch in Düsseldorf keine Fremdworte. In einer Stadt, in der die Mieten bereits bundesweit zu den höchsten gehören – Tendenz steigend. Und in Zukunft droht noch massivere Wohnungsnot. Doch statt preiswertem Wohnraum fördert die Politik den Verkauf ihrer Grundstücke und Gebäude an Investoren, die noch mehr Luxus-Wohnungen bauen. Statt dem realen Bedarf spielt lediglich Profit eine Rolle. Die Gentrifizierung in den Stadtteilen wird forciert und die Vertreibung von finanziell schwachen DüsseldorferInnen zur Inwertsetzung der Stadt ist politisch gewollt. Auch über 700.000 m² Büroleerstand, während weitere zur Abschreibung vorgesehene gläserne Büropaläste genehmigt werden, sprechen eine deutliche Sprache.

Wir fordern: Bezahlbaren Wohnraum und lebenswerte Viertel statt Büroleerstand und Gentrifizierung!



Die Stadt putzt sich raus – doch was steckt hinter der Fassade?
Dahinter steht ein System: Unsere Stadt wird als eine Marke betrachtet, die man bewerben muss, als ein Unternehmen, das Gewinn abwerfen muss. Im Kampf um die stärksten InvestorInnen und die finanzkräftigsten BewohnerInnen verlieren diejenigen, die sich all dies nicht leisten können oder wollen. Denn im Kapitalismus wird auch Stadt zur Ware. Und alle, die sich ihr Recht auf Stadt trotzdem nehmen und dabei das innerstädtische Konsumparadies stören, werden immer stärker und systematisch vertrieben, kontrolliert und schikaniert. Öffentliche Orte an denen man sich, ohne Geld ausgeben zu müssen, aufhalten kann, werden immer weiter dezimiert, reglementiert und privatisiert.
Und immer mehr schaffen es überhaupt nicht mehr bis in die Innenstadt: Sie verlieren durch die immensen Kosten für Miete und öffentliche Verkehrsmittel oder durch den Absturz in Hartz 4 den Anschluss an das kulturelle und soziale Leben der Stadt. Während für ESC, Wehrhahnlinie, Kö-Bogen u.a. Unsummen verbraten werden, steht z.B. die Finanzierung eines Sozialtickets immer noch in den Sternen. Dagegen wehren wir uns: Unserer Stadt ist weder Marke noch Unternehmen – wir wollen soziale Städte für alle statt Prestigeprojekte und Trendevents! Damit sind wir nicht alleine: Bundesweit und überall kämpfen Menschen für ein besseres Leben.

30, 20, 10 – Widerstand ist machbar Frau Nachbar

Doch unsere Stadt hat auch ein anderes Gesicht. Es gibt es eine lebendige und langjährige Subkultur, die wir am 20.8 auf die Straße tragen. Seit 30 Jahren zeigt die ehemals besetzte Kiefernstraße, dass Häuser da sind um darin zu leben und nicht um Profit abzuwerfen. Das Kollektiv der Stattzeitung Terz begleitet seit 20 Jahren jegliche Entwicklung kritisch und dokumentiert Protest und Widerstand. Ebenfalls seit 20 Jahren steht der “Bauwagenplatz ¡Jetzt!“ für die Aneignung von Raum für ein gemeinschaftliches Leben. Und seit genau 10 Jahren sind das Linke Zentrum und die Brause unabhängige und unkomerzieller Räume für Diskussionen, Veranstaltungen, Kunst und Kultur. Viele weitere Kunst und Kulturvereine, Initiativen und Gruppen trotzen Ordnungsamt und Stadtpolitik und machen das Leben in dieser Stadt erst lebenswert.

In letzter Zeit tut sich einiges: Düsseldorfer Kunst und Kulturschaffende tun sich zusammen, temporäre Freiräume entstehen in Unterführungen, Städtekonkurrenz und Eventisierung der Stadt werden kreativ aufs Korn genommen, Vertreibung und Privatisierung bleiben nicht unkommentiert, und MusikerInnen proben vorm Rathaus statt in verschimmelten und überteuerten Proberäumen. Verteidigen wir unsere Freiräume, erobern Neue und tanzen an gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die uns in solche Nischen zwängen!

Wir starten den Tanz ums Ganze – bis die Stadt allen gehört!

Komm am 20.8. zur Tanzdemo und bring FreundInnen und NachbarInnen mit!

Hauen wir den Akteuren und Profiteuren der neoliberalen Stadtentwicklung den Bass um die Ohren – auf das ihr Tinitus sie daran erinnert: Es ist unsere Stadt!
Ort: Düsseldorf, Hermannplatz

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Kundgebung auf dem Wil­helmplatz am 28. Juli 2011 18:00
Nach einer Anschlagsserie von Neonazis gegen AntifaschistInnen in Dortmund findet am Donners­tag, 28.​07.​2011 eine Kundgebung auf dem Wil­helmplatz in Dortmund-​Dorstfeld statt. „Dort­mund stellt sich quer“ unterstützt die Kundge­bung, organisiert vom “Bündnis gegen Rechts Dort­mund"
Ort: Dort­mund-​Dorst­feld

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Landeskonferenz der Anti-Atom-Bewegung am 21. Januar 2011 13:00
Was tun gegen Castor und Co in NRW?!
www.westcastor.de
Ort: Kulturzentrum Fabrik K14, Lothringerstr. 64, 46045 Oberhausen


 

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