Über 40 Leute waren bei der Veranstaltung. Gemeinsam haben wir über antimilitaristische Organisierung in Betrieben, Schulen und auf der Straße diskutiert. Besonders spannend waren die Berichte der Vertrauensleute der IG Metall aus den Betrieben bei Ford Köln und Mercedes-Benz Düsseldorf, die neben uns auf dem Podium saßen.
Bei Ford Köln wurde Anfang des Jahres von den IGM-Vertrauensleuten die Resolution gegen Kriegswirtschaft beschlossen. Heute konnten wir gemeinsame Interessen von Beschäftigten an verschiedenen Standorten einerseits und Schüler:innen sowie ihren Eltern andererseits herausarbeiten: gewerkschaftliche Alltags-Organisierung, Kämpfe im Betrieb und auf der Straße aber auch der Schulstreik haben gemeinsame Gegner. Wenn wir der Aufrüstung, der Kriegspolitik und dem Sozialraub etwas entgegensetzen wollen, dann geht das nur zusammen. Die Kämpfe in den Betrieben und die Schulstreiks stehen vielerorts noch am Anfang. Umso wichtiger ist es, diese nach besten Kräften zu unterstützen und auszubauen.
Wenn wir der Militarisierung wirklich etwas entgegensetzen wollen, braucht es verbindende Elemente: zwischen Menschen in den Gewerkschaften, den Betrieben, Schulen und Unis, zwischen Jugendlichen, Eltern und Großeltern. Notwendig ist eine breite, massenfähige Bewegung.
Das heißt aber auch für uns als Teil der (radikalen) Linke: Spaltungen untereinander überwinden, Unterschiede diskutierbar machen, zusammen handlungsfähig werden.
Danke an alle, die da waren und die Diskussion möglich gemacht haben. Wir sehen uns auf der Straße.

