"Alternative Fakten" für die "Lügenpresse"

AfD Stand vor der Landesmedienanstalt

Am Montag, 6. März um 18 Uhr lädt der Deutsche Journalisten Verband NRW (DJV) zur Podiumsdiskussion „Schwindende Medienvielfalt in Nordrhein-Westfalen“ in die Landesanstalt für Medien in Düsseldorf (Zollhof 2). Explizit eingeladen worden, ist auch der Vorsitzenden der NRW-AfD, Markus Pretzell.
Ab 17:30 Uhr wird DSSQ an einem Fake-AfD-Stand vorm Zollhof gemeinsam mit dem Kabarettisten Martin Maier-Bode (Kom(m)ödchen-Ensemble) „der Lügenpresse“ und dem restlichen „Volk“ die wirklichen „Alternativen Fakten“ zur AfD nahe bringen. Denn Blau ist das neue Braun. Damit kritisieren wir die vom DJV gestörte „Hegomonie der Anständigen in Düsseldorf"(Zitat des Oberbürgermeisters Geisel). Rassisten gehören nicht aufs Podium.

Kommt zu "Blau ist das neue Braun" am Montag, 6. März um 17.30 Uhr, neuer Zollhof 1 (Medienhafen)

Wir schauen "Die Anstalt"

TV gucken kann ja jede/r: Wir auch, aber gemeinsam macht es mehr Spaß. "Die Anstalt" schauen wir doch sowieso alle. Also warum nicht zusammen? In der warmen zakk Kneipe. Gemeinsam vor dem Beamer, gemeinsam schmunzeln, staunen, lachen und ärgern.

zakk, Fichtenstr. 40, Düsseldorf-Flingern

G20 alles nur Show... und warum wir nach Hamburg fahren

G20 alles nur Show... und warum wir nach Hamburg fahren
Mit Lucas Zeise

Der G20-Gipfel in Hamburg ist eine Machtdemonstration des Kapitalismus. Aber wozu dienen diese Treffen außerdem? Und gibt es "den" Kapitalismus überhaupt? Wie ist das Verhältnis der G20-Staaten zueinander, welche Rolle spielen Konkurrenz und Kooperation untereinander - und was hat das alles mit Imperialismus zu tun? Diese und weitere Fragen diskutieren wir zusammen mit Lucas Zeise, Mitbegründer der "Financial Times Deutschland" und aktueller Chefredakteur der Wochenzeitschrift "Unsere Zeit". Eine Veranstaltung im Rahmen der Mobilisierung auf die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg.
19:00 Café auf, 20:00 Beginn, ab 23 Uhr CSB-Kneipe
Linkes Zentrum [hinterhof], Corneliusstr 108, 40215 Düsseldorf

Gegen rechte Zeitungen

Braune Blätter müssen welken. Extrem rechte Publikationen spielen eine große Rolle bei der Verbreitung braunen Gedankenguts. Zwei Düsseldorfer Gruppen planen deshalb Aktionen gegen deren Verbreitung.

TERZ: Ihr habt für Februar den Start einer Kampagne gegen die Verbreitung von extrem rechten Zeitungen in Düsseldorf angekündigt – worum geht es dabei?

Anna Herzog von Barrikada: An verschiedenen Stellen in Düsseldorf gibt es derzeit leider noch die extrem rechten Zeitungen Compact, Deutsche Stimme, Deutsche Militärzeitung und Junge Freiheit zu kaufen. Wir wollen die Kioskbesitzer*innen aufklären und ermutigen, diese Hass-Zeitschriften aus ihrem Sortiment zu nehmen.
Judith Behrens von der Interventionistischen Linken Düsseldorf [see red!]: Wir wissen, dass das keine einfache Aufgabe ist, deshalb ist unsere Kampagne so angelegt, dass interessierte Menschen möglichst einfach mitmachen können.

Antifa Café: ZeiKa: Rechte Propaganda in Printmedien

Am 21.02. laden Barrikada und die Interventionistische Linken Düsseldorf [see red!] gemeinsam zum nächsten Antifa-Café ein.

Thema wird dieses Mal sein: Rechte Propaganda in Printmedien und eine Kampagne zur Gegenoffensive.

ZEIKA (ZEItungsKAmpagne | https://zeika.barrikada.de/) ist ein Projekt, das ins Leben gerufen wurde, um rechter Propaganda im öffentlichen Raum entgegenzutreten.

Dabei konzentrieren wir uns auf die Verbreitung rechter Zeitschriften, welche wir mit der ZEIKA einzudämmen gedenken.

Wir wollen den Abend mit einem allgemeinen Vortrag über rechte Printmedien beginnen und stellen danach unser Konzept vor, mit dem ihr selbst sofort zur Tat schreiten könnt.

Kommt vorbei!

Barrikada | Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]

Redebeitrag auf der Kundgebung am 3.2.2017

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

"Es handelt sich um einen Einzeltäter.....Er war sozial isoliert..... Es gibt keine Verbindungen zu organisierten Neonazi-Strukturen."

solche und andere krude Phrasen werden uns seit Jahrzehnten präsentiert, wenn es sich um Bedrohungen, Angriffe oder Anschläge durch extreme Rechte handelt. Brutale Körperverletzungen, Brandanschläge, Terror oder Skrupellosigkeit sind jedoch vielmehr die treffenden Beschreibungen und zeigen die Realität, die Menschen durch Neonazis erfahren.

Die Gewalt ist für die Betroffenen bereits oft schockierend und traumatisierend. Doch als wären diese Erfahrungen nicht schon schlimm genug, kommen viel zu oft schlampige und erniedrigende polizeiliche Ermittlungsarbeit und staatliches Versagen gegen rechten Terror hinzu!

Schaut hin! Rassistische Anschläge sind Normalzustand! Es wird Zeit, endlich Licht ins Dunkel zu bringen!

Pressemitteilung zur Protestkundgebung des Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“

Düsseldorf, den 2.2.2017

Kundgebung: „Schaut hin! Rassistische Anschläge sind Normalzustand! Es wird Zeit, endlich Licht ins Dunkel zu bringen!“
Freitag, 3.2.2017, 17.30 Uhr
am S-Bahnstation Wehrhahn (Ausgang Ackerstraße)

Um symbolisch Licht ins Dunkel zu bringen, sollen alle Teilnehmer/innen bitte Taschenlampen mitbringen!                                           

Die gestrige Festnahme des Neonazis Ralf S. sorgte bundesweit für großes Aufsehen. Fast 17 Jahre nach dem Wehrhahnanschlag scheint eine Aufklärung des Attentats endlich in greifbare Nähe zu rücken. Bereits gestern veröffentlichte DSSQ in Zusammenarbeit mit antifaschistischen Gruppen aus Düsseldorf eine Pressemitteilung, in der die Theorie der Einzeltäterthese - wie damals so auch heute - angezweifelt wird.

Erschreckend ist, dass im Zuge des Rechtsrucks der Gesellschaft, rassistisch motivierte Anschläge und Übergriffe durch Neonazis wieder stark zugenommen haben. Staatliche Stellen spielen aber im Kontext von rassistischen Anschlägen immer wieder die Existenz von neonazistischen Strukturen herunter und die Gefährlichkeit bspw. von Reichsbürgern wurde und wird kaum wahrgenommen. Dabei werden mit erschreckender Regelmäßigkeit Waffenlager von extremen Rechten ausgehoben, Sprengstoff in großen Mengen gefunden etc.

Crypto-Party #2

Unsere zweite Crypto-Party richtet sich auch wieder an Menschen, die sich um die Sicherheit ihrer Daten kümmern wollen, ohne vorher endlos viel durchzulesen und ausprobieren zu müssen. Wir stellen euch eine Reihe von (kostenlosen) Programmen vor, mit denen ihr E-Mails, Chat-Nachrichten und Datenträger verschlüsseln könnt. Ihr lernt, wie Verschlüsselung funktioniert, ohne dabei von technischen Details überfordert zu werden und erhaltet praktische Hilfe zur Selbsthilfe. In kleinen Gruppen nehmen wir uns das passende Programm für die Nutzer ähnlicher Geräte vor und gehen nicht auseinander, ehe alle Probleme gelöst und Fragen beantwortet sind.

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