Keinen Fußbreit den Nazis! *Update*
Der Nazikundgebung am Sonntag in Düsseldorf entgegentreten!

Militante Neonazis um die Partei “Die Rechte”, die sich in NRW großteils aus Mitgliedern verbotener und sich aus Sorge vor einem Verbot vermeintlich aufgelöster “Freier Kameradschaften” zusammensetzt, haben für Sonntag, 26. Mai 2013, vor dem militaristischen 39er-Denkmal auf dem Reeser Platz in Düsseldorf-Golzheim eine Kundgebung angemeldet, zu der sie jetzt auch öffentlich mobilisieren. Anlass ist der 90. Todestag des als “Märtyrer” und “Nationalheld” abgefeierten extrem rechten Freikorpsangehörigen Albert Leo Schlageter, der am 26. Mai 1923 nach Anschlägen auf die französischen Truppen zum Tode verurteilt und in Düsseldorf hingerichtet wurde. Beginnen soll der braune Spuk, so die Nazis, um 14 Uhr oder später.

Bereits im Mai 2008 hatte die extreme Rechte zu einer Schlageter-Kundgebung auf dem Reeser Platz aufgerufen. Aufgrund vielfältiger Proteste wurde die Veranstaltung zu einem Reinfall, von bereits angemeldeten Folgeveranstaltungen wurde in den nächsten Jahren abgesehen.

Seit April 2013 verfügt die Partei “Die Rechte” auch in Düsseldorf über einen Kreisverband, der zur Zeit versucht, mit eigenen Aktionen in Erscheinung zu treten und sich vor Ort zu verankern. Machen wir deutlich, dass wir diesem Treiben nicht tatenlos zusehen werden!

Wir, das antifaschistische Bündnis “Keinen Fußbreit den Nazis”, bestehend aus antifaschistischen und antirassistischen Gruppen sowie linken Initiativen und Organisationen, rufen dazu auf, auch dieses Mal den Nazis entschlossen und gemeinsam entgegenzutreten und ihre nationalistische, rassistische, antisemitische und NS-verherrlichende Hetze lautstark zu unterbinden! Seid kreativ!

Antifaschistische Gegenkundgebung:

Sonntag, 26. Mai 2013, 13.00 Uhr, Reeser Platz, Ecke Rotterdamerstr., Düsseldorf (Anreise z.B. über U78/U79 bis Haltestelle Reeser Platz)

Es rufen auf:
Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf, Antifaschistische Linke Düsseldorf, Association début d’histoire, AStA der FH Düsseldorf, Brigada Hora Azul (BHoA), Deadly Darlings – Roller Derby Düsseldorf, F95 Antirazzista, hypers 2001, I Furiosi, Kopfball Düsseldorf, see red!  Interventionistische Linke Düsseldorf, Siamo Tutti FC St. Pauli, STAY! – Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative, Straßenmagazin fiftyfifty, TERZ – Düsseldorfer Stattzeitung

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Wir laden alle Interessierten ein, sich über den neuesten Stand von Blockupy zu informieren und die letzten Fragen zu klären: Was erwartet uns in Frankfurt? Welches Programm wird angeboten? Wo erhalten wir vor Ort Informationen? Was müssen wir mitbringen? Welche Strukturen gibt es, an die man sich anschließen kann? Wann und wo geht´s los?…
Kommt vorbei – informiert euch und stellt eure Fragen, holt euch die Broschüren „Bildet Banden!“ und „Was tun wenn´s brennt!?“ oder nutzt einfach die Gelegenheit, um andere „Blockupierer“ kennenzulernen! Kommt nach vorne! Blockupy kommt wieder! Ihr habt noch keine Bustickets? Die gibt es hier.

Letzte Infos am 28.05 um 19:30, Linkes Zentrum, Corneliusstr. 108 Düsseldorf

eine Veranstaltung des NoTroika-Komitee Düsseldorf
see red! interventionistische Linke Düsseldorf(IL)

 

 

Persönliche Erklärung von Mischa Aschmoneit vom 21. Mai 2013

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt mich im Zusammenhang mit der Kampagne Castor Schottern der Straftat der “öffentlichen Aufforderung zu Straftate”“. Ich gestehe bereitwillig, als einer der Pressesprecher der Kampagne Castor Schottern gegenüber VertreterInnen der Medien die Ziele und Methoden der Kampagnen dargestellt zu haben. Falsch ist die Vorstellung, dass ich MedienvertreterInnen zum schottern aufgefordert hätte, richtig ist, dass ich sie – zusammen mit den anderen PressesprecherInnen – an den Aktionstagen begleitet habe und ihnen erläutert habe, was die AktivistInnen machen und warum sie es machen. Diese unsere Pressearbeit ist stets öffentlich und vorangekündigt gewesen und war – beispielsweise gemessen daran, dass der Begriff “schottern” von der Gesellschaft für deutsche Sprache auf Platz sechs der Liste des Wortes 2010 gewählt wurde – erfolgreich. Die Kommunika­tion in die Mitte der Gesellschaft hat funktioniert, das Engagement von vielen Menschen aus der Pressegruppe der Kampagne Castor Schottern hat sich gelohnt.

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Bundesweite Demonstration am 25. Mai 2013 //

13 Uhr, Solingen Südpark

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Am 29. Mai 1993 verübten vier junge Männer einen Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç. Gürsün Ince, Hatice Genç, Gülüstan Öztürk, Hülya  Genç und Saime  Genç starben in den Flammen bzw. beim Sprung aus dem Fenster, weitere Familienmitglieder wurden teilweise schwer verletzt. Drei Tage zuvor hatte der Deutsche Bundestag mit der Einführung der sogenannten Drittstaatenregelung das Grundrecht auf Asyl in Deutschland faktisch abgeschafft. Beide Ereignisse jähren sich im Mai 2013 zum 20. Mal.

All jene, die sich mit Grauen an die Brandanschläge der 1990er Jahre erinnern, die angesichts der Hinrichtungen durch den NSU Entsetzen empfinden und denen sich angesichts des alltäglichen Rassismus der Magen umdreht: Wir alle sind gefragt!

  • Solidarität mit den Opfern von Rassismus!
  • Unterstützung der Geflüchteten in ihren Kämpfe für das Recht zu leben, wo immer sie wollen! – Grenzen auf!
  • Unterstützung antirassistischer und antifaschistischer Initiativen, die den Kampf gegen Rechts organisieren!
  • Auflösung des Verfassungsschutzes und sofortiger Stopp jeglicher Subventionen rechter Organisationen durch staatliche Behörden!
  • Das Problem heißt Rassismus! Bekämpfen wir ihn – immer und überall.

Kommt zur Demo am 25. Mai in Solingen! – Bündnisseite: http://solingen93.org/

Gemeinsame Anreise aus Düsseldorf: Treffpunkt 17.45 Uhr Ufa-Palast/ HBF

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Zur Begrüßung des Berufsverkehres flatterten am Morgen des Pfingsfreitags an verschiedenen, gutbefahrenen  Stellen in Düsseldorf eine Reihe von Blockupy-Bannern. Weitere werden folgen :-)

Informationen über die Busanreise aus Düsseldorf zu den Blockupy-Aktionen gibt es hier.

 
Proteste vor der Düsseldorfer Zentrale des Rüstungskonzern Rheinmetall

Proteste vor der Düsseldorfer Zentrale des Rüstungskonzern Rheinmetall

Rheinmetall baut mit am Leopard-2-Panzer, von denen 270 – 600 Exemplare nach Saudi-Arabien exportiert werden sollen. Saudi-Arabien ist eine Diktatur, in der schwere Menschrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind. In Berlin im Maritim Hotel fand die Hauptversammlung der Aktionäre von Rheinmetall statt. Aus diesem Anlaß gab es in Düsseldorf vor der Konzernzentrale eine Protestkundgebung mit ca. 80 Teilnehmer/innen. Eine Forderung ist u.a., dass die Bundesregierung die Exportgenehmigung widerruft.

 

Blockupy-AktivistInnen haben heute, am 10. Mai, an verschiedenen Stellen in Düsseldorf ein Mobilisierungsbanner für Blockupy präsentiert. Ziel der Aktion war die Werbung für Blockupy 2013 in Frankfurt/Main. Hier gibt es Informationen über die Busse, die von Düsseldorf zu den Aktionen in Frankfurt fahren.

 

Wir bieten zwei Termine für Busse an:

30.5. Donnerstag (Frohnleichnam) zum Camp und zur Blockade der EZB.
Abfahrt ist Donnerstag nachmittag, hier gibt es Infos zum Camp

1.6. Samstag zur internationalen Demonstration.
Die Demo startet um 11 Uhr, mehr Infos gibt es hier.

Die Rückfahrt der Busse ist jeweils Samstag (früher) abend. Der Preis für die Hin- und Rückfahrt basiert auf eurer Selbsteinschätzung zwischen 10 Euro und 30 Euro. Die genauen Abfahrtszeiten und Abfahrtsorte erhaltet ihr bei eurer Anmeldung unter bus@no-troika-duesseldorf.de . Bitte gebt bei eurer Anmeldung euren Namen an, wann ihr fahren möchtet und wieviel ihr zahlen könnt.

Die Busse werden vom NoTroikaKomittee Düsseldorf, in dem auch see red! Interventionistische Linke Düsseldorf mitarbeitet, organisiert.

 

Erneut rufen wir* zu europäischen Tagen des Protestes in Frankfurt am Main gegen das Krisenregime der Europäischen Union auf. Am 31. Mai und 1. Juni 2013 wollen wir den Widerstand gegen die Verarmungspolitik von Regierung und Troika – der EZB, der EU-Kommission und des IWF – in eines der Zentren des europäischen Krisenregimes tragen: an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler deutscher Banken und Konzerne – den Profiteuren dieser Politik.

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Am 1. Mai, dem internationalen Kampftag der ArbeiterInnenklasse, findet um 13 Uhr im Hofgarten ein Blockadetraining in Vorbereitung der Aktionen des Zivilen Ungehorsams während des Blockupy-Aktionstages am 31. Mai in Frankfurt/Main statt.

Aktionsbild für die Blockaden und Aktionen am 31. Mai 2013, im Frankfurter Finanzzentrum und darüber hinaus…

Wie schon im Jahr 2012, lädt auch in diesem Jahr wieder ein breites Bündnis von Organisationen, Initiativen und Netzwerken zu den Blockupy-Aktionstagen nach Frankfurt ein, dem Ort der Europäischen Zentralbank und vieler Banken und Krisenakteure. Gegen die Krisen- und Verarmungspolitik der Troika mit ihren dramatische Folgen setzen wir mit Blockupy ein Zeichen internationaler Solidarität. Der Schritt vom öffentlichen Protest gegen die Krisenpolitik zum Widerstand mit Mitteln des Zivilen Ungehorsams ist jetzt nötig.

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