Grenzenlose Solidarität mit Rojava

Mitte September befand sich die Rojava-Jugenddelegation der YXK ( kurdischer Studierendenverband ) und eine weitere Delegation aus Young Struggle, SKB ( Sozialistischer Frauenbund Deutschland ) und der Roten Aktion Köln im umkämpften Grenzgebiet zu der kurdischen Stadt Kobanê in Rojava, die zwischen Türkei und Syrien ( Nord- und Westkurdistan ) liegt. Von den Delegationen wurde praktische Solidarität gezeigt und Informationen zur Lage vor Ort gesammelt.

Die Delegation der YXK befand sich zudem in Südkurdistan ( Autonomie Kurdistan im Irak ) und konnte dort ein Flüchtlingslager besuchen. Sie machten dort Interviews mit den Menschen, die vor der IS aus Shengal fliehen konnten. Schließlich wurden sie an der Einreise nach Rojava gehindert und führten deshalb ihre Delegation an der irakischen und türkischen Grenze von Rojava fort.

Am Dienstag, den 28.10.2014 wird im Linken Zentrum [hinterhof], Corneliusstr 108, Düsseldorf eine Veranstaltung zu beiden Delegationen stattfinden. Einlass: 19 Uhr // Beginn: 20 Uhr

Es wird von der politischen und militärischen Lage vor Ort berichtet, den Kämpfen der YPG/ YPJ/ PKK, der Rolle des türkischen Staates an der Grenze zu Kobanê und es wird Bilder und Eindrücke von der basisdemokratischen Autonomie Rojava geben.

Kommt vorbei, bringt eure Fragen mit und nutzt die Möglichkeit, Augenzeugenberichte aus Kobanê zu hören.

Biji berxwedana Rojava!

Unterstützende Gruppen: Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!], Young Struggle, YXK, Rote Aktion Köln, Cenî (Kurdisches Frauenbüro für Frieden ev. ), I Furiosi/ IL, Antifaschistische Linke Düsseldorf

"Wir verändern Mosambik!"

In Europa sind wir daran gewöhnt, mit Afrika nur Hunger und Krieg zu verbinden. Dabei gibt es durchaus politische linke Bewegungen, die ähnlich wie die Interventionistische Linke in Deutschland versuchen mit Massenaktionen des Zivilen Ungehorsams, politisch Einfluss zu nehmen. Eine solche Bewegung ist „Wir verändern Mosambik“, die am 30. Oktober im Stay!-Atelier vorgestellt wird.

Die aktuelle politische Situation in Mosambik weist gegenwärtig die größten Spannungen seit Ende des 16-jährigen Bürgerkrieges auf, der von 1976 bis 1992 stattfand. Obwohl das politische System von der Verfassung her eine Mehrparteien-Demokratie ist, wird die Regierung seit den ersten freien Wahlen im Jahr 1994 ausschließlich von der Frelimo (Frente de Libertacao de Mozambique – Front zur Befreiung von Mosambik) gestellt. Die Wahlen finden regelmäßig alle fünf Jahre statt. Die Renamo (Resistencia Nacional Mocambicana – Nationaler Mosambikanischer Widerstand) stellt sich seitdem als stärkste Oppositionskraft dar. Bedingt durch Streitigkeiten innerhalb dieser Partei hat sich in den letzten sechs Jahren eine neue politische Bewegung, die MDM (Movimento Democrativo de Mozambique – Demokratische Bewegung von Mosambik), gebildet. Sie stellt mittlerweile die drittstärkste politische Kraft im Land. Die MDM hat in den letzten Jahren immer mehr an Zulauf gewonnen, insbesondere in wichtigen Städten des Landes, wo sie in vier Stadtverwaltungen den Bürgermeister stellt.

Tapas & Mehr: Die Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!] stellt sich vor

Die Blockade des G8-Gipfel in Heiligendamm, die Kampagne Castor? Schottern! im Wendland, die Zerschlagung des größten europäischen Naziaufmarsches in Dresden, die Blockupy-Aktionen in Frankfurt sind einige der Highlights, an denen das bundesweite Netzwerk der Interventionistischen Linken (IL) als Mitorganisator beteiligt war. Zugleich arbeiten in mehr als 20 Städten der BRD und Österreichs die IL-Gruppen kontinuierlich an verschiedenen lokalen und regionalen Themen.

see red! Interventionistische Linke Düsseldorf ist im Juni 2010 entstanden. Einige von uns engagieren sich erst seit kurzem, andere sind schon seit Jahren aktiv - wir sind Student*innen, Erwerbslose, Angestellte, Freiberufler*innen, Menschen mit und ohne Kinder. Wir wollen nicht nur kritisieren (das aber auch!), sondern wir mischen uns ein, wir wollen verändern - und suchen dafür Mitstreiter*innen.

Wenn ihr euch für das, was wir denken und machen interessiert, laden wir euch für den 5. November herzlich ins Linke Zentrum [hinterhof] ein. Wir bieten Tapas und Getränke zu kleinen Preisen und obendrein Kurzfilme und Informationen über uns an, natürlich mit der Möglichkeit verbunden, mit uns in großer Runde oder im privaten Rahmen zu diskutieren. Kommt vorbei...

Wann: 05.11.2014 | Cafe auf ab 19:00 | Veranstaltungsbeginn: 20:00
Wo: Linkes Zentrum [hinterhof] Düsseldorf, Corneliusstr. 108

BLOCK G7.Elmau. Den Widerstand auf die Spitze treiben!

Erste Infoveranstaltung für Düsseldorf und das Umland:

Dienstag, den 25.11.2014
im Linken Zentrum [hinterhof]
Corneliusstr. 108, 40215 Düsseldorf

Cafe offen ab 19 Uhr,  Beginn der Veranstaltung 20 Uhr

Die G7 stehen für neoliberale Wirtschaftspolitik, Militarisierung und Kriege, Ausbeutung der Arbeitenden und Umweltzerstörung. Ihre Politik schafft die Ursachen für Armut, Hunger und Flucht auf der ganzen Welt.

Am 4. und 5. Juni 2015 trifft sich diese so genannte "Gruppe der Sieben" auf Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Dort wollen die Staats- und Regierungschef*Innen der G7-Staaten (Deutschland, USA, Japan, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada) über Außen- und Sicherheitspolitik, Weltwirtschaft, Klima und "Entwicklung" beratschlagen. Bis auf Russland, das im Laufe des Ukraine-Konflikts rausgeschmissen wurde, trifft sich also derselbe Haufen wie in Heiligendamm. Und auch diesmal werden wir nicht zulassen, dass sie ungestört bleiben.

Als Teil des StopG7-Bündnisses, das sich derzeit formiert, werden wir  mit Demonstrationen, Blockaden und anderen Formen zivilen Ungehorsams klar machen: Die G7-Politik muss gestoppt werden!

Solidarität mit Kobane!

Bundesweite Demonstration in Düsseldorf gegen ISIS und für Kobanê!
Samstag, 11. Oktober | 10:00 | Kaiser Wilhelm Ring (Beginn der Demo 12:00)

Solidarität mit Kobanê – Bijî berxwedana YPG u PKK - eine Erklärung von see red! Interventionistische Linke Düsseldorf und i furiosi

Vor den Augen der Weltöffentlichkeit spielt sich im kurdisch-syrischen Kobanê ein angekündigtes Massaker ab. Seit Wochen wird Kobanê, ein Teil des kurdischen Autonomie-Gebietes in Syrien (Rojava), massiv von der faschistischen Organisation „Islamischer Staat“ (IS) angegriffen. Die kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG und der Frauenverbände der YPJ müssen sich mit völlig unzureichenden militärischen Mitteln verteidigen. Die internationale Staatengemeinschaft verweigert ihnen nicht nur humanitäre Hilfe sondern auch die dringend benötigten modernen Waffen um sich gegen den IS zu verteidigen. Rojava steht für ein sozialistisches Projekt, das versucht alle Ethnien und Religionen zu vereinen und die Gleichstellung von Frauen und Männern im Alltag und in der politischen Praxis umzusetzen, um eine neue Gesellschaft aufzubauen.

Haydi Barikata! Bandista kommen

Samstag, 11. Oktober, Haus der Jugend, Lacomletstr. 10

18 Uhr Kino, 20 Uhr Konzert, 10 Euro

Bandista aus der Kulturhauptstadt Istanbul kommen nach Düsseldorf und
präsentieren Reggae, Dub, Ska und Afrobeats, immer unterlegt mit
traditionellen anatolischen Klängen. Die Band sieht ihre Wurzeln in der
kulturellen Vielfalt Anatoliens, betont aber dennoch ihre internationale
Haltung. Nicht von ungefähr sind Boikot(Esp), Ma Valise(F), Fermin
Muguruza (Euskadi) oder Compania Bataclan (BRD) ihre Schwesterbands.

In ihren Texten plädieren sie für eine Vielfalt der Kulturen und
positionieren sich gegen Unterdrückung, Ausbeutung, Rassismus und
Sexismus. Die Band verbindet Musik mit Inhalten und richtet sich nicht
nur an die Menschen in der Türkei und Kurdistan, sondern denkt über
jegliche Landesgrenzen hinaus.

Bandista ist bekannt dafür, Teil der Proteste zu sein, beispielsweise
im Gezi-Park oder auf dem Taksim, wo sie spontane Auftritte
organisierten. So waren sie auch bei den ArbeiterInnen der
Kazova-Textilfabrik in Istanbul, die ihre Fabrik besetzt haben und dort
ohne Chefs Pullover produzieren. Das Musikkollektiv will, dass auch
Menschen mit wenig Geld ihre Musik hören können, deshalb bietet es seine
Musik im Internet zum kostenlosen Download (tayfabandista.org) an und
lebt von Konzerten und Merchandise.

Samstag, 11. Oktober, Haus der Jugend, Lacomletstr. 10, 18 Uhr Kino, 20 Uhr Konzert, 10 Euro

Protest gegen Zwangsräumung vor Landgericht Düsseldorf

Am 18. September 2014 protestierten AktivistInnen aus Düsseldorf und Köln vor dem Landgericht Düsseldorf gegen die drohende Zwangsräumung des 89jährigen Hans Liedloff aus seiner seit mehr als 50 Jahren bewohnten Mietwohnung in Düsseldorf-Garath. Kalle aus Köln, der ebenfalls von Zwangsräumung betroffen war, solidarisierte sich mit einer Rede und der Prozeßbegleitung. Für den 6. November 2014, 14 Uhr ist die Urteilsverkündung anberaumt. Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum Düsseldorf kündigt Aktionen des Zivilen Ungehorsams für den Fall eines Räumungsurteils an.

Kurze Rede von Kalle aus Köln als Video

AktivistInnen der Interventionistischen Linken Düsseldorf [see red!] beteiligten sich an den Protesten. Mehr Infos über uns unter www.facebook.com/srddorf und www.anti-kapitalismus.org.

 

Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!] Protest gegen Zwangsräumung
Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!] Protest gegen Zwangsräumung
Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!] Protest gegen Zwangsräumung
Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!] Protest gegen Zwangsräumung

Düsseldorf: 89 Jahre altem Mann droht Zwangsräumung!

Bündnis für bezahlbaren Wohnraum in Düsseldorf und „Recht auf Stadt“ Köln unterstützen Berufungsklage von Hans Liedloff

Kommt zur Protestaktion!
Donnerstag, 18.09.2014, 09.00 Uhr,
Landgericht Düsseldorf, Werdener Str. 1

Hans Liedloff lebt seit nun 50 Jahren in seiner Mietwohnung in Düsseldorf-Garath. Doch seit 2008 erschweren ihm Rechtsstreitigkeiten mit seinen Vermietern das Leben. Dem 100 % schwerbehinderten und fast blinden Mann droht nun die Zwangsräumung.

Bereits vor Jahren entbrannte der Rechtsstreit wegen angeblicher Mietrückstände und notwendiger, jedoch nicht durchgeführter Sanierungen. Letztlich wehrte sich Hans Liedloff mit einer Anzeige gegen seine Vermieter. Dies nahmen sie zum Anlass, eine Räumungsklage gegen den hoch betagten Witwer anzustreben. Dieses Verfahren wird nun am kommenden Donnerstag in einer Berufungsklage vor dem Landgericht Düsseldorf verhandelt.

Unterstützung suchte Hans Liedloff nun gemeinsam mit Kalle aus Köln, der im April 2014 zwangsgeräumt wurde, beim Bündnis für bezahlbaren Wohnraum Düsseldorf.

„Es ist unfassbar, welchem Stress Hans Liedloff ausgesetzt wird. Eine drohende Zwangsräumung bedeutet eine massive persönliche Belastung“, sagt Kalle Gerigk als Betroffener einer Zwangsräumung. „Gemeinsam mit den erfahrenen Unterstützer_innen aus Köln werden wir nicht zulassen, dass Hans Liedloff seine Wohnung verlieren wird“, ergänzt Julia von Lindern, Sprecherin des Bündnis' für bezahlbaren Wohnraum in Düsseldorf.

Rechte Tagung in Düsseldorf verhindern!

Update vom 5.9., 17 Uhr: Nachdem es AntifaschistInnen gelungen ist, die extrem rechte Tagung aus Düsseldorf zu vertreiben, planten die Rechten nach Dortmund auszuweichen. Auch dies wurde durch antifaschistische Intervention vereitelt. Nach bisherigem Kenntnisstand finden die Rechten finden bei ihren braunen Kameraden aus Bonn Unterschlupf. Der Veranstaltungsort lautet Haus der Burschenschaft Raczeks, Johannes-Henry-Straße 18, 53113 Bonn. Treffpunkt für Düsseldorf, 8:30 Uhr, UFA-Kino, HBF

 

(EXTREM) RECHTEN SCHREIBTISCHTÄTER_INNEN ENTGEGENTRETEN – DEN „ZWISCHENTAG“ UNMÖGLICH MACHEN!

Bereits zwei Mal führte die intellektuelle (extreme) Rechte in den vergangenen Jahren ein von ihr als „Freie Messe“ bezeichnetes Vernetzungstreffen durch. Unter dem Veranstaltungstitel „Zwischentag“ ist dieses auch als Buchmesse verkaufte Großevent der sogenannten Neuen Rechten dabei in erster Linie ein Treffen für „Gleichgesinnte“. Akteure, wie z. B. Verlage, Zeitungen, Online-Foren, (extrem) rechte Think Tanks oder burschenschaftliche Verbindungen, nutzen die eintägige Veranstaltung als PR-Veranstaltung für die ‚interessierte‘ Öffentlichkeit, mehr noch aber als interne Vernetzungsplattform. Hier wollen sie sich mit Sympathisantinnen und Sympathisanten austauschen, für Ihre Positionen werben, sich ihrer Gemeinsamkeiten vergewissern und gemeinsame Strategien entwickeln. Mehrere Hundert Teilnehmer_innen besuchten den letzten „Zwischentag“ in Berlin, seinen Ausstellungsbereich sowie das „Begleitprogramm“ mit Vorträgen, Lesungen und Podiumsdiskussionen. Verantwortliche Initiatoren des „Zwischentages“ sind vor allem Götz Kubitschek – Redakteur der rechten Zeitschrift „Sezession“, Verleger und Mitbegründer des „Instituts für Staatspolitik“, der „Denkfabrik“ der Neuen Rechten –, und zuletzt auch Felix Menzel, Herausgeber der rechten Internet-Zeitung „Blaue Narzisse“. Beide gelten in der Neuen Rechten als DIE herausragenden Organisatoren und Multiplikatoren eines neuen Rechtsintellektualismus, eine Zuschreibung, die sie sich auch selbst geben.

Aufstand - Serhildan - Intifada

Redebeitrag von see red! Interventionistische Linke Düsseldorf auf der Demonstration 'Stoppt die Kriege! Solidarität mit den Befreiungsbewegungen!' am 30.8.2014 in Düsseldorf:

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,
die letzten Monate sind zweifellos gekennzeichnet von einer blutigen Eskalation zahlreicher Konflikte. In der Ostukraine tobt ein Bürgerkrieg, in Syrien und im Irak verüben die IS-Milizen grauenhafte Massaker und in Gaza herrscht erst seit einigen Tagen eine brüchige Waffenruhe nach wochenlangen Bombardements. Wir leben in Zeiten der Bürgerkriege und Militärinterventionen und es ist ohne Zweifel richtig immer wieder gegen Krieg und Imperialismus zu demonstrieren.

Aber gleichzeitig drohen wir dabei oft einen wichtigen Teil zu übersehen. Denn wir leben auch in Zeiten der Aufstände.

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