Gemeinsame Anreise zum G7 Protest

Wir wollen wieder gemeinsam verreisen, um dann gemeinsam in die Aktion auf die Straße und ins Camp zu gehen.

Wir rufen dazu auf den G7 Gipfel in Elmau / Bayern am 06. und 07.06 nicht ungestört zu lassen. Unseren Widerstand gegen Krieg und Militarisierung, gegen die Abschottung gegenüber Flüchtenden, gegen den sozialen Kahlschlag und den Überwachungsstaat werden wir zu den undemokratischen und illegitimen Treffen in Elmau tragen!

Es lohnt sich gemeinsam zu fahren: Es ist sicherer, günstiger und macht auch mehr Spaß! Daher könnt ihr euch ein Ticket hier reservieren: duesseldorf@stop-g7-elmau.info

Derzeit sammeln wir Anfragen und Ticketreservierungen. Bitte schreibt dazu, an welchem Tag ihr am liebsten an- und abreisen wollt. Mögliche Anreise-(Wunsch-)Termine sind: Mittwoch 3.6., Donnerstag 4.6., Freitag 5.6.. Mögliche Abreise-Termine: Sonntag 7.6. , Montag 8.6.. Derzeit ist noch kein An- und Abreisetermin entschieden. Wir hoffen, so viele Wünsche wie möglich berücksichtigen zu können. An wie vielen Tagen tatsächlich Busse fahren können, hängt von euren Wünschen ab. Der Ticketpreis steht noch nicht fest. Wie immer gilt aber, dass niemand aus finanziellen Gründen zurück gelassen wird. Wir freuen uns auf eure Anfragen!

Weitere Städte in NRW und der BRD fahren ebenfalls gemeinsam nach Elmau. Hier die Adressen

Wir werden Widerstand leisten! Ihre selbstherrliche Inszenierung der Macht wird nicht ungestört bleiben. Wir werden ihren Gipfel massenhaft einkesseln, umstellen und blockieren! Auf geht es nach Elmau und Lübeck!

 

 

ANTIFA-CAFE #6

Zwei Dügida-Demonstrationen wurden nun abgemeldet. Das ist unteranderem auch unser Erfolg! Doch wie geht es jetzt weiter mit Dügida, Pegida NRW und den anderen extrem rechten Aktivitäten? Was setzten wir dagegen? Gemeinsam wollen wir wieder mit euch darüber diskutieren und die nächsten Schritte planen.

Ende August 2015 findet die 9. Gedenkstättenfahrt des beim Antirassistischen Bild-ungsforum Rheinland angesiedelten Arbeitskreises Gedenkstättenfahrt nach Oświęcim/Auschwitz statt. Kommt und informiert euch über die kommende Reise, zu der Ihr herzlich eingeladen seid.

Außerdem sind wir der Meinung, dass antifaschistische Arbeit weit über die Abwehr von Naziaufmärschen hinaus geht. Daher informieren wir euch ganz kurz über die geplanten Stop-G7-Elmau Proteste.

Das Cafe ist am Dienstag, den 19.5., ab 19 Uhr auf, ab 20 Uhr wollen wir los legen. Kommt vorbei :-)

Linkes Zentrum [hinterhof], Corneliusstr 108, Düsseldorf

Am 8. Mai: Mittags gegen ProNRW - Abends Demo

Achtung: ProNRW hat ihren Auftakt auf 15 Uhr gelegt. Somit treffen wir uns um 14 Uhr.

14 Uhr D-Kaiserswerth: Geflüchtete willkommen heißen - PRO NRW abschieben

18 Uhr DGB-Haus: Antifaschistische Demonstration "Befreiung - was sonst?"

Für den 8. Mai, den Tag der Befreiung vom Faschismus, hat die extrem rechte Partei PRO NRW für 12 Uhr eine Kundgebung auf dem Kaiserswerther Markt in Düsseldorf unter dem hetzerischen Titel „Frühlingsoffensive gegen Asylmissbrauch - Flüchtlings-Tsunami stoppen!“ angemeldet. Dies gilt es zu unterbinden!

Auszug aus dem Aufruf: "Wir richten uns sowohl gegen den rassistischen Wanderzirkus von PRO NRW, diesen armseligen Versuch nicht von der Bildfläche zu verschwinden, als auch gegen die herrschende Asylpolitik Europas, die verantwortlich für den grausamen Tod von tausenden Geflüchteten ist!"

Kommt zu den Antifa-Protesten ab 14 Uhr in Düsseldorf-Kaiserswerth (U-Bahn Linie 79, Haltestelle Klemensplatz)

Danach: Demonstration um 18 Uhr ab dem DGB-Haus (nahe HBF), organisiert vom Bündnis 8. Mai:

NRW fährt zum Gipfel - G7 blockieren!

Wir bereiten uns vor: Aktionskonferenz und Blockade am 16.5. in Düsseldorf

Ihr trainiert? Wir auch!

Beteiligt euch an der NRW-Aktionskonferenz und anschließender Aktion
vor dem Hauptsitz einer der größten Waffenproduzenten der BRD!

Wir starten unsere Vorbereitungen mit einer breiten Aktionskonferenz.

Wer oder was ist G7? Und was haben wir damit zu tun? Hier wird über den aktuellen Stand der geplanten Proteste in und um Elmau informiert. Wir wollen uns gemeinsam über Aktionen austauschen und organisatorische Fragen (wie z.B. die Anreise aus NRW) klären.

Im Anschluss ziehen wir gemeinsam zum antimilitaristischen Aktionstraining.
Die letzten 10 Jahre waren die kriegreichsten seit dem 2. Weltkrieg. Hier haben die G7-Staaten gezeigt, wie sie ihre Interessen durchsetzen: "notfalls" mit brutaler, militärischer Gewalt. Antimilitarismus ist einer der Schwerpunkte der bevorstehenden G7-Proteste. Wir wollen unsere Kritik auch in NRW sichtbar machen und zeigen, dass der Krieg hier, vor unserer Haustür beginnt.

Der Waffenproduzent Rheinmetall, dessen Hauptverwaltung in Düsseldorf liegt, leitet die Bundeswehr-Übungsstadt  "Schnöggersburg". Dort werden neben der Bundeswehr auch ausländische Einheiten im Häuserkampf und in Aufstandsbekämpfung trainiert.

Ihr trainiert sie in Schnöggersburg. Wir trainieren bei euch vor der Tür. Unsere Blockaden gegen ihre Waffen! Wir sehen uns beim Gipfel!

Aktionskonferenz 13:00 bis 15:00 Uhr | zakk Fichtenstr. 40, 40233 Düseldorf

Aktionstraining 15:30 bis 18:00 Uhr | Rheinmetall Platz 1, 40476 Düsseldorf

Stop G7 Elmau

Ihr habt uns nicht gefragt. Die Antwort bekommt ihr trotzdem!

Stop G7 Elmau und Lübeck

Wir rufen dazu auf das G7 Außenministertreffen in Lübeck am 14. und 15.04 und den G7 Gipfel in Elmau / Bayern am 06. und 07.06 nicht ungestört zu lassen. Unseren Widerstand gegen Krieg und Militarisierung, gegen die Abschottung gegenüber Flüchtenden, gegen den sozialen Kahlschlag und den Überwachungsstaat werden wir zu den undemokratischen und illegitimen Treffen in Lübeck und Elmau tragen!

Deutschland, die USA, Japan, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada kontrollieren nach wie vor den größten Teil des Welthandels und stellen die größte militärische Macht dar. Durch den Rausschmiss Russlands hat die Bedeutung der Gipfeltreffen wieder zugenommen. In Elmau und Lübeck, wo die G7 ihre nächsten konkreten Schritte planen, wird über Außen- und „Sicherheitspolitik“, Weltwirtschaft, Klima und „Entwicklung“ gesprochen. Was dabei regelmäßig herauskommt, konnten wir auch schon bei den G8 beobachten: neoliberale Wirtschaftspolitik, Militarisierung und Krieg, Ausbeutung der Arbeitenden und Umweltzerstörung.

Neoliberale Wirtschaftspolitik

BLOCKUPY: Für den europäischen Frühling – einen neuen Schritt gehen!

Es ist Tauwetter – und der europäische Frühling kündigt sich an. Das Eis des europäischen Krisenregimes, der Troika-Diktate, der rücksichtslosen Verarmungspolitik zeigt deutliche Risse. Was alternativlos erschien und nur noch technokratisch durchgesetzt werden sollte, ist als offene Frage zurück auf der politischen Bühne. Das Europa des Kapitals und der Austerität, das Europa der deutschen Oberlehrer_innen und ihrer Hausaufgaben, ist herausgefordert.

Das ist zuerst das Verdienst der Bewegungen in Südeuropa, ihrer Massenmobilisierungen, ihres Mutes und ihrer Lebendigkeit. Sie verteidigen damit nicht nur ihr eigenes Überleben, sondern sind eine Inspiration für Millionen Menschen überall in Europa, dass eine Gesellschaft jenseits der kapitalistischen Traurigkeit möglich ist. Dies alles verdichtete sich in der mutigen Wahlentscheidung der Menschen in Griechenland, die am 25. Januar 2015 die Troika und das Elend der Austerität abgewählt haben. Es zeigte sich auch in dem massenhaften „Marsch der Würde“, der an diesem Wochenende in Spanien stattgefunden hat.

Montag, 16.3. - Dügida kommt und wir sind mehr

Auch am morgigen Montag heißt es „Wir sind da!“, wenn der „neonazistische Wanderzirkus“ von Dügida erneut in Düsseldorf aufmarschiert.

Insgesamt hat das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ elf Gegenkundgebungen rund um die Route von Dügida angemeldet. Damit haben die Rassisten keine Chance, sich am Hauptbahnhof zu treffen und die Route zu ändern, um sich ein neues Ziel für ihre Provokationen zu suchen, wie z. B. ein neues Flüchtlingsheim oder eine andere Moschee.

Musikalische Unterstützung erhält das Bündnis von „Microphone Mafia“ aus Köln, die ab 18.00 Uhr auf der Kundgebung Worringer Straße (vor dem HBF) spielen werden.

Ein antirassistisches weiteres Fest findet im Bereich Graf-Adolf-Straße / Stresemannplatz statt.

„Wir werden weder zulassen, dass in unserer Stadt ausländische Mitbürger*innen oder Menschen muslimischen Glaubens bedroht und beschimpft werden, noch dass Gegendemonstrant*innen zusammen geschlagen werden“, erklärt Oliver Ongaro, Sprecher des Bündnisses DSSQ. „Wo Dügida ist, werden auch wir sein; wie immer lautstark, bunt und kreativ. Rassismus hat in dieser Stadt keinen Zentimeter Platz!“

Gedenkdemo - Ivana Hoffmann lebt in unserem Kampf weiter!

Gedenken heißt kämpfen!

Ivana, eine Genossin, eine Tochter, eine Schwester, eine Freundin.

Am 08. März, dem internationalen Weltfrauentag, erhielten wir die Nachricht vom Tod unserer Genossin Ivana, die am Vortag bei der Verteidigung des Dorfes Til Temir gefallen ist. Entsetzen, Wut und Trauer erfüllte unsere Herzen. Vielerlei Gefühle überkamen uns. Das Gefühl der Sehnsucht, der Sehnsucht nach Freiheit, lässt uns ihre Entscheidung, für die Ziele der Revolution in Rojava zu kämpfen und in letzter Konsequenz auch dafür zu sterben, akzeptieren.

Ihr Kampf ist auch unser Kampf - sei es in den Straßen von Duisburg, in den Kantonen von Rojava oder in den Kämpfen weltweit! Für uns gilt: Es gibt im Kapitalismus kein gutes Leben für alle!

Ivanas Tod hinterlässt Schmerz und eine Lücke, die nicht mehr zu füllen ist. Wir haben eine Mitstreiterin verloren, eine Mutter ihre Tochter, andere eine Schwester und Freundin. Gleichzeitig gibt uns ihre mutige Entscheidung, dort gemeinsam mit den Selbstverteidigungskräften der YPG und YPJ gegen das Patriarchat in seiner brutalsten Form vorzugehen, Kraft, für unsere gemeinsamen Ziele hier noch entschlossener weiter zu kämpfen.

Erinnern heißt handeln!

Unsere Solidarität gehört all den Menschen, die sich mutig gegen jede patriarchalen Auswüchse des Kapitalismus auflehnen und sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung zur Wehr setzen.

Unser Mitgefühl gehört ihrer Familie und Freunden, die füreinander da waren und es jetzt in den schmerzlichen Stunden weiterhin sind.

Unsere Hochachtung gilt ihrer Entschlossenheit, mit der sie immer schon gegen Ungerechtigkeit vorgegangen ist.
Unser Respekt gehört ihr.

Ivana, wir werden dich nicht vergessen!

 

In Gedenken an unsere Genossin,
Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]

 

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