Stand 17. Mai, 8:00 Uhr
Aufgrund der Versammlungsverbote des Frankfurter Ordnungsamtes musste das Blockupy-Programm abgeändert werden.
Donnerstag, 17.5.: besetzen – take the square
10:00 Die Linke und Europa. Diskussion mit Alex Demirović (TU Berlin), Florian Becker (RLS) und Alexis Passadakis (Attac). Moderation Thomas Sablowski (RLS). DGB-Haus, Raum 4.
12:00 Treffpunkt am Hauptbahnhof: Take the square!
12:00-20:00 Kundgebung für uneingeschränkte Versammlungsfreiheit, Paulsplatz
13:00 Rechte statt Mitleid! Über Nahrungsmittelspekulation die politischen Ursachen des Hungers in Ostafrika / Anne Jung (medico international), Jannika Römer (attac). Festsaal des Studierendenhauses Uni Campus Bockenheim
14:30 ABC der Alternativen. Buchvorstellung mit Benjamin Opratko (Zeitschrift Perspektiven, Wien), Sabine Leidig (MdB, DIE LINKE). Festsaal des Studierendenhauses, Uni Campus Bockenheim
15:00 Lebensverkürzung in Griechenland – Wie die Krise die sozialen Bedingungen von Gesundheit beeinflusst / Medibüro Hamburg und medico international. UG Zelt hinter dem Studierendenhaus, Uni Campus Bockenheim
15:00 Metropolenstreik und/oder Klassenkampf? Strategien und Aktionsformen in der Krise. Diskussion mit Thomas Seibert (IL) und Wolfgang Schaumberg (Occupy Bochum). IL Zelt vor dem Studierendenhaus, Uni Campus Bockenheim
17:00 Flashmob zum internationalen Tag gegen Homophobie, Hauptwache
17:00 Demokratie statt Fiskalpakt. Diskussion mit Céline Menese (Partie de Gauche, Frankreich), Margarita Tsoumo (Democracia Real, Gr+BRD), Hilary Wainwright (Red Pepper, GB), Dieter Dehm (MdB DIE LINKE), Moderation: Mario Candeias (RLS). Festsaal des Studierendenhauses, Uni Campus Bockenheim
18:00 Bildung in der Krise. Wie können wir Bildung als öffentliches Gut in Europa verteidigen? Veranstaltung der GEW mit O. Cordelier (SNES, Frankreich), T. Kotsifakis (OLME, Griechenland), R. Copeland (UCU, Großbritannien), S. Adam (fzs), J. Nagel (GEW Hessen) im Ökohaus, Kasseler Straße 1a
18:00 Widerstandsmarathon im Wendland seit 35 Jahren. Diskussion mit M. Donat (BI Lüchow/ Dannenberg). IL Zelt vor dem Studierendenhaus, Uni Campus Bockenheim
19:00 Adopt a Revolution – den syrischen Frühling unterstützen! Elias Perabo, Adopt a Revolution / Moderation: medico international. Festsaal des Studierendenhauses Uni Campus Bockenheim
19:30 Transnationale Asamblea am Gewerkschaftshaus
20:00 Krisentheorie und Krisenanalyse. Buchvorstellung mit Ernst Lohoff und Antifa F. UG Zelt hinter dem Studierendenhaus, Uni Campus Bockenheim
Freitag, 18.5.: blockieren
6:00 Blockupy EZB
13:00 Landraub-Kundgebung vor und Belagerung der Deutschen Bank
13:00 Steuern, Zentralbankpolitik und öffentliche Verschuldung. Strategie-Workshop des European Attac Network & Joint Social Conference (u.a. mit Franco Carminati, Attac Belgien, und Karsten Peters, Attac Deutschland). DGB-Haus, Raum 4
15:00 Diskussion zum Schuldenaudit und zur Schuldenstreichung mit Angela Klein (Sozialistische Zeitung), Sonia Mitralia (Kommission für ein Schuldenaudit, Griechenland), N.N. (lokales Schuldenkomitee, Frankreich), Stephan Lindner (attac Deutschland). Festsaal des Studierendenhauses, Uni Campus Bockenheim.
15:00 Kampf um soziale Standards und Rechte in Europa – Gewerkschafter/innen berichten. Diskussion mit Sara Tomlinson, Yiannis Bournous, Dumitru Fornea , Daniel Nieto Bravo, Jutta Krellmann (MdB DIE LINKE). IL Zelt, Uni Campus Bockenheim.
16:00 Ein Alternativen-Gipfel der europäischen sozialen Bewegungen – warum und wie? Joint Social Conference. DGB-Haus, Raum 4
16:00 Diskussion mit David Graeber (Occupy New York / Goldsmiths College der University of London) und Christian Felber (Attac Österreich). Schauspiel Frankfurt am Willi-Brand-Platz
17:15 Alternativen gegen die herrschende Krisenpolitik. Diskussion mit Michael Weißenfeld, Jochen Nagel (GEW), Jennifer Hopert, Janine Wissler (MdL, DIE LINKE), Sabine Zimmermann (MdB, DIE LINKE). Festsaal des Studierendenhauses, Uni Campus Bockenheim.
18:00 Kritik des Linksreformismus. TOP Berlin. UG Zelt hinter dem Studierendenhaus Uni Campus Bockenheim.
19:00 OccupySpring, eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken mit Unterstützung der RLS, mit David Graeber (Occupy New York/ Goldsmiths College der University of London), Michael Hardt (Duke University) und Sandro Mezzadra (Università di Bologna). Festsaal des Studierendenhauses, Uni Campus Bockenheim.
19:00 Europa gegen die Diktatur der Banken und Konzerne! Nach den Wahlen in Griechenland und Frankreich. Widerstandsformen und Alternativen der sozialen Bewegungen. Eine Veranstaltung des europäischen Attac-Netzwerks mit Verveine Angeli (Attac Frankreich), Thanos Contargyris (Attac Hellas) und Zeitzeugen aus Attac Spanien, Attac Österreich, Attac Portugal. Moderation: Hugo Braun (Attac Deutschland). Mit Übersetzung Englisch/Französisch. Gewerkschaftshaus.
Samstag, 19.5.: demonstrieren
10:00 Kritik des Fiskalpaktes. Diskussion mit Lukas Oberndorfer (Zeitschrift juridikum, Wien) u.a., Gewerkschaftshaus, Willi-Richter-Saal
12:00 Auftaktkundgebung und Demonstration. Bei Auftakt und Abschluss reden Aktivist_innen aus Italien, Griechenland, Nordafrika, Attac, Interventionistische Linke (IL), Occupy, Gewerkschaften und DIE LINKE. Es spielen Irie Revoltés und Die Kleingeldprinzessin.
Auch nach Blockupy Frankfurt werden wir uns weiter mit der herrschenden Politik und der Krise auseinanderzusetzen haben!
Montag, 21.5.
20:00 Das schmutzige Geschäft mit den Mikrokrediten. Buchvorstellung mit Gerhard Klas. Eine Veranstaltung des Linken Forum Frankfurt im Club Voltaire, Hochstraße 5.
Die schwarz-grüne Stadtregierung von Frankfurt ist im Verbotsdelirium. Mahnwache der Ordensleute für den Frieden? Verboten! Kranzniederlegung und Mahnwache der Jusos am Denkmal für die ermordeten Homosexuellen? Verboten! Proteste gegen die Krisenpolitik? Verboten!
Und dennoch finden die Proteste statt! Am heutigen Mittwoch trafen sich 500 Menschen zum ‘Rave against crisis’ und trotzten der Polizei mit Gesang und Tanz
Frankfurt ist zwei Stunden von Düsseldorf entfernt – setzt euch in die Bahn oder ins Auto und kommt!
Donnerstag 12 Uhr Hauptbahnhof. Entschieden und entschlossen wollen wir am Hauptbahnhof Richtung Römer starten.
Donnerstag 12 Uhr Paulsplatz/Römer. Bringt Zelte mit.
Weitere Informationen von der ersten Blockupy-Assembla:
Am Samstag findet um 12h ab Baseler Platz die internationale Demonstration statt, wie sie von uns angemeldet wurde. Die Route wurde gerichtlich bestätigt. Bis zum Samstag werden wir in der Stadt präsent sein, um mit vielen, vielen Tausend Menschen unseren Protest gegen das Spardiktat von Troika und Regierung und für internationale Solidarität und Demokratisierung aller Lebensbereiche auf die Straßen und Plätze zu tragen.
Die Stadt Frankfurt und die hessische Polizei organisieren bereits das Chaos: Zwei U- und S-Bahnstationen sind seit Mittwoch früh geschlossen, Straßen im Bankenviertel sind abgesperrt, viele Geschäfte und Bankfilialen haben schon am heutigen Mittwoch ihre Türen nicht mehr geöffnet. Das alles allein wegen unseres Aufrufs, Frankfurt für ein paar Tage dicht zu machen. Die Blockade läuft bereits. In den kommenden Tagen werden wir durch unsere Präsenz zeigen, wer dafür verantwortlich ist und warum.
In wenigen Tagen ist es soweit, wir fahren von Düsseldorf zu den Blockupy-Aktionen nach Frankfurt.
Es sind noch Plätze in den Bussen frei, also schnell noch anmelden!
Unterstützt unseren Blockade-Finger!
Auf breite Unterstützung stieß die Idee, die verschiedensten Aktionen während der Aktionstage entlang thematischer Schwerpunkte auch visuell demonstrativ sichtbar werden zu lassen. Ob beim platzbesetzen, blockieren oder demonstrieren sollen Gegenstände und Symbole mitgeführt werden, um in dieser Aktion gegen das autoritäre Krisenregime gleichzeitig die vielfältigen Ansätze unseres Widerstands zu visualisieren. Es geht uns lange nicht nur um die Banken – und das soll deutlich werden.
Ökologie: Es geht nicht um Eisbären – soziale und ökologische Kämpfe zusammen führen!
Migration: Globale Krise, Ausgrenzung und Ausbeutung: Antira goes Blockupy
Militarisierung: Unsere Solidarität gegen ihre Krise und die Militarisierung der Gesellschaft!
Soziale Revolution: Rivoluzione sociale – Für die soziale Revolution!
Ernährungssouveränität: Ernährungssouveränität jetzt!
CAREvolution!: Kapitalismus und Patriarchat von der Krise in den Abgrund treiben!
Recht auf Stadt: Das Recht auf Stadt durchsetzen!
Das Düsseldorfer Aktionsnetzwerk wird einen Blockadefinger zum Thema Prekäre Lebenslagen gestalten:
Unsicherheit, Flexibilität, ständig auf Abruf und das ganze noch zu niedrigsten Löhnen – diese Schlagworte beschreiben die Lebens- und Arbeitsrealitäten von immer mehr Menschen. Sichere Arbeitsplätze und geregelte Arbeitszeiten gehören zusehends der Vergangenheit an. Diejenigen, die von diesen Zuständen betroffen sind, werden als Prekariat bezeichnet. Dabei ist seine Erscheinungsform vielfältig, das Ergebnis aber stets das Gleiche. Ob Zeitarbeit, Praktikum, (Schein-)Selbstständigkeit oder befristete Arbeitsverhältnisse, die Arbeit wird immer effektiver ausgepresst für maximale Profite des Kapitals. Der Verzichts-Rhetorik der Herrschenden haben viel zu viele Menschen in diesem Land viel zu lange geglaubt. Die BRD wird immer mehr zum Billiglohnland und die ArbeiterInnen und die Standorte erpresst und gegeneinander ausgespielt.
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Im steten Fortschritt der kapitalistischen Krise bleibt Deutschland allen konkurrierenden Mächten immer einen Schritt voraus. Während die griechische, spanische und italienische Regierung den Überlebenden ihres Krisenmanagements bis heute immerhin den Raum lassen, in Athen, Madrid und Rom gegen Verelendung, Entrechtung und Entwürdigung zu protestieren, sind die für den 16. – 19. Mai in Frankfurt geplanten Tage des Widerstands gestern verboten worden. Dieses Verbot muss und wird fallen!
Ob ein Austritt aus dem Euro eine linke Strategie sein kann oder ob eher eine gemeinsame europäische Strategie der Linken notwendig ist, darüber streitet solidarisch Jörg Nowak, Aktivist und Politikwissenschaftler aus Berlin mit Birger Scholz von der Internationalen Sozialistischen Linken und Mischa Aschmoneit von see red! Linke Initiative Düsseldorf – Interventionistische Linke. Attac Düsseldorf wird mit einem kurzen Input ihre Sicht der Dinge darstellen.
Veranstalter: see red! Linke Initiative Düsseldorf (iL) in Kooperation mit attac Düsseldorf, isl Düsseldorf, Mittwochsfrühstück und zakk.
Veranstaltung am Mo., 07.05., ZAKK-Studio, Fichtenstr. 40, 19.30h, Eintritt frei
Nachfolgend dokumentieren wir Positionen sowohl von Mischa Aschmoneit als auch von Birger Scholz.
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Wir DOKUMENTIEREN einen Text aus dem autonomen Spektrum in NRW:
Der Widerstand auf der Straße und in den Kämpfen gegen Nazis, gegen Gentrifizierung, bei den Blockade-Aktionen gegen die Banken wie vom 16. -19. Mai in Frankfurt, die Organisierung der Sozialproteste, bei Aktionen gegen atomare Anlagen und Transporte und vieles mehr, und das offene Eintreten für eine radikale Alternative zur kapitalistischen, patriarchalen, heteronormierten und strukturell rassistischen Klassengesellschaft, das alles ist aus linksradikaler Sicht entscheidend. Wahlen zum Parlament sind demgegenüber zweitrangig, denn im Parlament kann die Revolution gegen die bestehenden Verhältnisse nicht durchgeführt werden.
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Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen am 13. Mai dokumentieren wir einen Artikel der initiative k vom November 2011:
Das ist kein Sozialticket!
Im VRR wird, wie vom Verkehrsverbund angekündigt, im Herbst ein ermäßigtes Monats-Ticket zum Preis von 29,90 Euro eingeführt. Dies wird von Teilen der Politik, der Sozialverbände und der Gewerkschaften als Erfolg gefeiert, und auch etliche der Bezugsberechtigten zeigen sich erleichtert und zufrieden mit dem Ergebnis. Uns reicht das nicht.
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Zu den Maifestpielen in Frankfurt (der Blockade der EZB und des Bankviertels / Großdemonstration) fahren Busse aus Düsseldorf und zwar
- am Donnerstag, 17.5. um 10 Uhr ab Düsseldorf -> nach Frankfurt (passend zur Blockade)
- am Samstag, 19.5. um 8 Uhr ab Düsseldorf -> nach Frankfurt (passend zur Großdemonstration)
- am Samstag, 19.5. um 18 Uhr von Frankfurt -> nach Düsseldorf (passend zum Feiern)
Buspreise (hin und zurück):
- Solipreis 27 Euro
- Normalpreis 20 Euro
- Ermäßigt 8 Euro
Bitte meldet euch schnell an, damit wir wissen, ob wir mehr oder weniger Plätze benötigen: bus@aktionsnetzwerk-duesseldorf.de
Weitere Termine:
- 19.4. Info- und Mobiveranstaltung, 19 Uhr, zakk, Fichtenstr. 40
- 21.4. Blockadetraining, 15 Uhr, Volksgarten, an den Uhren
- 1.5. Blockadetraining, 14 Uhr, Hofgarten, an der Bühne (nach den Reden!)
- 2.5. Infoveranstaltung mit Christos Giovanopoulos, activist from Athen and editor of the book “Democracy Under
Construction: From the Streets to the Squares”, ?? Uhr, occupy-Camp - 7.5. Raus aus dem Euro? Raus aus der EU? Streitgespräch über Auswege aus der Krise (und dem Kapitalismus), 19:30 Uhr, zakk, Fichtenstr 40
Weltweit gegen Krise, Krieg & Kapital
Auf nach Frankfurt. Beteiligt euch massenhaft an den Aktionstagen vom 16. bis 19. Mai 2012: Gegen das Krisendiktat der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF).
An diesen Tagen gilt: Rien ne va plus! Denn wir werden mit Tausenden zusammen einen der bedeutendsten europäischen Finanzplätze blockieren und dichtmachen und damit ein deutliches Zeichen globaler Solidarität setzen – gegen Krise, Krieg und Kapital.
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18.-19.04. 2012 Protestcamp vor der Grugahalle in Essen
19.04. ab 8:00 Uhr Wir stellen uns bunt und vielfältig gegen die Jahreshauptversammlung quer!
Im Zuge der breiten Massenmobilisierungen nach Fukushima gab es letztes Jahr bunten und effektiven Widerstand gegen die Jahreshauptversammlung von RWE. Seit diesen Protesten und den darauf folgenden Atommoratorien der Bundesregierung musste der Konzern zwar sein Atomkraftwerk Biblis abschalten, ist jedoch von einem umwelt- und menschenfreundlichen Energiemix so weit entfernt wie eh und je.
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