Solidarität mit der Linksjugend ['solid] NRW

Erklärung zu der Kundgebung in Essen am 18. Juli 2014

Mit Wut und Trauer blicken wir seit einigen Wochen auf die Militäroperationen der israelischen Armee in Gaza, durch die bis zur zwölfstündigen Feuerpause am 26. Juli über 1.000 PalästinenserInnen und 40 Israelis, darunter 37 IDF-SoldatInnen, starben. Mit der gleichen Wut und Trauer blicken wir auf die Bürgerkriege in der Ukraine und Syrien und hoffen, dass es den kurdischen Selbstverteidigungskräften in Rojava (Westkurdistan/Syrien) gelingen wird, die Angriffe des IS /der ISIS auf ihre Gebiete zurückzuschlagen! Wir diskutieren diese Konflikte seit längerer Zeit und wollen unsere Überlegungen demnächst in einem Papier veröffentlichen. Der Grund, warum wir uns jetzt schon zur Wort melden ist, dass wir seit mehreren Tagen eine massive Diffamierungskampagne gegen die GenossInnen der Linksjugend ['solid] NRW erleben. Wir möchten ihnen mit diesem kurzen Text unsere Solidarität versichern.

Rock gegen Rechts Festival 2014 - Düsseldorf

In Düsseldorf gibt es am Samstag, 2. August 2014, auf der Ballonwiese im Volksgarten ein Kultur-, Kinder- und Familienfest - umsonst&draußen. Das Fest beginnt um 15 Uhr und endet um 23 Uhr  - die behördliche Genehmigung dafür ist erteilt.

Das erste  Rock gegen Rechts – Festival 2013 war, allen Skeptikern trotzend, ein enormer  Erfolg: über den Tag verteilt besuchten über 2000 Personen das Fest. An diesen Erfolg wollen wir auch in diesem Jahr wieder anknüpfen. Das Fest spiegelt zentrale linke Zielsetzungen wider: Antifaschismus und Antirassismus.

2014 mit dabei sind diese Bands aus Düsseldorf:

Kleine Impressionen vom UZ-Pressefest

Unsere Gruppe hat sich erstmals am UZ-Pressefest in Dortmund beteiligt und dort zusammen mit anderen Gruppen das Rote Zelt mit einem vielfältigen Programmangebot sowie einen veganen Essenstand nebst Weinangebot gestaltet. Hier ein paar Bilder vom Pressefest mit Dank an Johanna sowie die GenossInnen der Arbeiterfotografie (Uwe Bitzel, Anneliese Fikentscher, Senne Glanschneider, Riet Klarenbeek, Andreas Neumann).

 

Unser Programm auf dem UZ-Pressefest

Vom 27.-29. Juni findet das UZ-Pressefest mit zehntausenden BesucherInnen in Dortmund statt. Wir beteiligen uns zusammen mit anderen Gruppen und gestalten das ROTE ZELT. Infos über das Programm dort gibt es unter roteszelt.wordpress.com. Zur Einstimmung dokumentieren wir ein Interview, das das SDAJ-Magazin POSITION mit einem Genossen von uns geführt hat:

Interview mit Mischa Aschmoneit

POSITION: Das UZ-Pressefest ist das Fest der DKP-Zeitung Unsere Zeit. Warum seid ihr als IL auf dem Fest vertreten?

Mischa: Meine Gruppe, see red! Interventionistische Linke Düsseldorf, organisiert dort u.a. zusammen mit der Assoziation Dämmerung aus Hamburg und dem Duisburger Netzwerk gegen Rechts das Rote Zelt. Das Fest ist für uns ein Ort der Begegnung mit den in der DKP organisierten KommunistInnen und ihren Gästen, aber auch des solidarischen Streits um die politische Analyse und die daraus resultierende Strategie und Taktik.
Wir haben im Roten Zelt einige Veranstaltungen zu Kernthemen der radikalen Linken in der BRD, u.a. zu Krieg & Frieden, Antikapitalismus, Gentrifizierung, Antifaschismus, Internationale Solidarität, zum aktuell erstarkenden Menschenrechtsimperialismus, zu „Marxismus und Tierbefreiung“ sowie zum Rassismus. Und natürlich zu BLOCKUPY, der Blockade der Neueröffnung der Europäischen Zentralbank im Herbst/Winter.

POSITION: Was sind eure  politischen Schwerpunkte? Was macht ihr?

Protest gegen die Jahreshauptversammlung der LEG Immobilien AG

Am Mittwoch, 25.06.2014, wird die LEG Immobilien AG ihre jährliche Hauptversammlung an den Düsseldorfer Rheinterrassen abhalten. Unter dem Motto „Grow Steady Ready“ will das ehemals landeseigene Unternehmen ihre permanente Profitmaximierung feiern und zeigt sich damit öffentlich hauptverantwortlich für Verdrängungsmechanismen und massiven Mietsteigerungen.

Die Toten von Lampedusa sind unvermeidlich. Wofür?

Die nachfolgenden Thesen sollen im Vortrag von Prof. Dr. Arian Schiffer-Nasserie begründet und bewiesen werden:

• Die toten Flüchtlinge sind – auch wenn es niemand so sagen will – für die ökonomischen Interessen der führenden Staaten und ihrer Unternehmen unvermeidlich. Sie sind als Teil der zivilen Opfer des EU-Projekts notwendig!

• Die Grenztoten sind nicht Opfer „gewissenloser Schleuserbanden“, die der Innenminister pressewirksam verantwortlich machen will, sondern sie sind die Folge einer effizienten Abriegelung der europäischen Außengrenzen, für die Deutschland entschlossen einsteht.

• Die Toten sind nicht Opfer „unserer aller“ Gleichgültigkeit und Ignoranz gegenüber dem Leid der Flüchtenden, wie dies Presse und Bundespräsident glauben machen wollen, sondern sie sind Produkte der ökonomischen, politischen und militärischen Erfolgsstrategie eines Staates, dem – allem Elend zum Trotz – die uneingeschränkte Loyalität der vierten Gewalt gilt.

• Die Toten bezeugen nicht das „Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik“, sondern sie sind Ausdruck erfolgreicher Grenzsicherung.

• Auch wenn es niemand so sagen will: Die öffentlich zur Schau gestellte Betroffenheit dient nicht den toten Flüchtlingen – wie sollte sie auch! Scham und Trauer gelten dem Ansehen des europäischen Staatenbündnisses, seiner Parteigänger und seiner Werte.

Wir hoffen auf ein rege Diskussion im Anschluß.

17. Juni, 19:30 Uhr,

zakk | Fichtenstrasse 40 | Düsseldorf

Lesenswerte Texte, die vom Referenten auf der Veranstaltung ausgeteilt wurden

Die Ukraine, imperiale Interessenpolitik und die Linke - eine Wortmeldung der Interventionistischen Linken

Wir melden uns zu den Ereignissen in der Ukraine zu Wort, auch wenn wir über die Frage der richtigen Strategie und der richtigen Bündnispartner_innen für Antikriegsaktionen nicht in allen Details einig sind. Wir hegen ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber einfachen Antworten, gegen die Tendenz, entweder für den Westen oder für Russland sein zu sollen, für oder gegen den Maidan oder Anti-Maidan, für oder gegen die umstrittenen Montagsmahnwachen.
An den Antikriegsdemonstrationen am 31. Mai werden wir uns beteiligen, schreiben hier aber keinen „Aufruf“, sondern einen Kommentar, in dem wir unsere Überlegungen zum Ukrainekonflikt zur Diskussion stellen. Sie markieren einen Zwischenstand unserer eigenen, auch mit und in diesem Kommentar fortgesetzten, Diskussion.

Blockupy besucht bereits vor Aktionstag einige Textil-Läden in Düsseldorf

BLOCKUPY goes Königsallee

Heute, am 14. Mai, haben AktivistInnen einige Textil-Geschäfte auf der Düsseldorfer Königsallee besucht, um die dort arbeitenden KollegInnen über den am 17. Mai in Düsseldorf stattfindenden Blockupy-Aktionstag zu informieren. Das Flugblatt zur Aktion findet sich hier in Druckqualität, im folgenden dokumentieren wir den Text:

 

Eine Information des BLOCKUPY-Bündnisses für die Beschäftigten in einigen Textil-Geschäften auf der KÖ

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 17. Mai werden wir im Rahmen der europä­ischen BLOCKUPY Aktionstage 2014 auch einige der Läden, in denen ihr arbeitet, besuchen. Wir werden Arbeitsbedingungen hier vor Ort, aber auch in den Produktionsländern der Textilien, the­matisieren – und zu diesem Zwecke den Nor­mal­betrieb auf der Düsseldorfer KÖ, einer der um­satzstärksten Einkaufsmeilen Europas, mit klei­ne­ren Aktionen ein wenig stören. Unsere Aktionen richten sich selbstverständlich nicht gegen Beschäftigte oder Kund/innen, sondern gegen die Bedingungen, unter denen Textilien hergestellt und verkauft werden.

Die europäischen BLOCKUPY Aktionstage 2014 protestieren gegen die Krisenpolitik der EU, ge­gen den Alltag in Kapitalismus. Ein Alltag, der für viele Menschen zunehmend von prekären Be­schäf­tigungsverhältnissen und daraus resul­tie­ren­dem Stress und Konkurrenzdenken geprägt ist.

Blockupy-Aktionstag in Düsseldorf

BLOCKUPY Düsseldorf 17. Mai 2014 Logo

BLOCKUPY - am 17. Mai in Düsseldorf auf die Strasse

11:00 Beginn der angemeldeten Versammlung (DBG-Haus, Friedrich-Ebert- Str. 34-38, Nähe HBF)           

11:55  Flashmob von LISA NRW: „Chic im schwarzen Block - Sorgearbeit am Boden - Seximus markieren“       

12:00  Start der Demonstration (Friedrich-Ebert-Str. >>> Oststr. >>> Graf-Adolf-Str. >>> Graf-Adolf-Platz)

13:00  Ankunft an der Bühne, Kundgebung. Danach Aktionen des Zivilen Ungehorsams.                                                           

16:00  Abreise Richtung Flughafen                        

17:00  Beginn der antirassistischen Demonstration im Flughafen

20:00  Essen, Party und Konzert  Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, 40215 Düsseldorf (Straßenbahn 701, 707, 708)

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